Kräftig Geld zur Seite gelegt

Die Primarschule Gachnang schreibt 2015 einen Überschuss von knapp einer Million Franken. Das Geld wird nun für den Neubau in Islikon auf die hohe Kante gelegt. Über den Planungskredit entscheiden die Schulbürger im Juli.

Stefan Hilzinger
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So stellen sich die Architekten die neue Isliker Schulanlage vor. (Bild: pd)

So stellen sich die Architekten die neue Isliker Schulanlage vor. (Bild: pd)

GACHNANG. Einen Termin können sich die Gachnanger Schulbürger schon in den Terminkalender eintragen: Am Samstag, 2. Juli, 17 Uhr, findet eine ausserordentliche Schulgemeindeversammlung statt. «Ein ungewöhnliches Datum», sagte Schulpräsident Sven Bürgi am Donnerstagabend an der Rechnungsgemeindeversammlung.

Doch an dem Samstag eine Woche vor Sommerferien will die Schulbehörde grünes Licht für den Planungskredit zum Neubau in Islikon. «Wir wollen den Schulbürgern danach ein durchgeplantes Projekt vorlegen», sagte Bürgi. Mehr Geld koste der auf rund 17 Millionen Franken veranschlagte Bau der Basler Architekten Vollenweider-Jessen deswegen nicht.

Für den Neu- und Ausbau in Islikon hat die stetig wachsende Primarschulgemeinde Gachnang schon kräftig Geld auf die Seite gelegt. Das ist auch nach dem Jahresabschluss 2015 nicht anders. Der Überschuss beträgt 963 000 Franken, budgetiert gewesen waren lediglich gut 16 000 Franken. Diese knappe Million kommt nun der Vorfinanzierung des Isliker Projektes zugute. Die 57 Stimmbürger stimmten dem Antrag der Behörde zu, ohne das darüber diskutiert wurde. Aus der Jahresrechnung 2015 fliessen weitere, schon im Budget enthaltene 400 000 Franken in die Vorfinanzierung. So stehen nun 4,7 Millionen Franken in der Baukasse bereit, wie Michael Sigg vorrechnete, der in der Schulbehörde für die Finanzen verantwortlich zeichnet. Die Rechnung der Schulgemeinde Gachnang schloss bereits das 14. Jahr in Folge mit einem Überschuss ab.

Äusserst erfreulich steht es in Gachnang offenbar nicht nur um die Schulfinanzen. Wie Schulleiter Rolf Fuchs ausführte, habe die Schule in der Evaluation durch den Kanton «hervorragend abgeschlossen».

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