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Kommt Sebastian Vettel zur «Cobra»-Einweihung?

LIPPERSWIL. Die seit langem angekündigte Achterbahn «Cobra» im Conny-Land ist fertig montiert. Der TÜV (Technischer Überwachungs-Verein) führt die letzten Sicherheitskontrollen durch. Nun macht man sich im Conny-Land Gedanken über passende Promis für die Eröffnungsfeier.
Sandra Schweizer Csillany
Die Achterbahn «Cobra» im Conny-Land steht. (Bild: Benjamin Manser)

Die Achterbahn «Cobra» im Conny-Land steht. (Bild: Benjamin Manser)

Adrenalin-Fans werden auf den Turm hinaufgezogen und hängen dort in luftiger Höhe von 36 Metern in den Bügeln, um gleich darauf mit 80 Kilometern pro Stunde in die Tiefe zu stürzen und über die 220 Meter lange Bahn inklusive Looping zu brettern. So stellt sich Erich Brandenberger, Leiter Marketing und Kommunikation bei Conny-Land, das «Cobra»-Szenario in Kürze vor, und - so nah am Ziel war man in Lipperswil der Inbetriebnahme der ersten Looping-Achterbahn der Schweiz noch nie.



Einweihung rückt näher
Das Conny-Land sah sich beim Bau der Achterbahn mit verschiedenen Problemen konfrontiert, immer wieder musste die Eröffnung hinausgeschoben werden. Nun aber scheint der Tag der Einweihung näher zu rücken. «Ich habe soeben eine Testfahrt mit der Bahn gemacht», sagt Erich Brandenberger. «Der TÜV ist gerade hier und nimmt die letzten Prüfungen ab.»

«Es gibt keine Probleme»
Die Abnahme durch die deutsche Prüfungsanstalt dauert nun schon geraume Zeit. Wo liegen die Probleme? «Es gibt keine Probleme», sagt Brandenberger. «Es handelt sich einfach nur um umfangreiche Überprüfungen. Da kommen ein Haufen verschiedener Punkte zusammen: Elektronik, Statik, Stahlbauten, Motoren, Fahrdynamik – das muss alles einzeln kontrolliert werden. Die Statik der Bahn wurde zum Beispiel schon vor längerer Zeit geprüft, während heute die Fahrdynamik und die Elektrik abgenommen werden. Man kann halt nicht alles an einem Tag machen.» Hinzu komme, dass der TÜV sehr stark ausgelastet sei. Der nehme selbst in Guatemala Bahnen ab. Brandenberger: «Auf dem Nürnbergring steht eine Achterbahn, die hat 30 Millionen Euro gekostet, und die steht still. Einfach deswegen, weil der TÜV noch nicht alle Punkte überprüft hat.»

Party – und dann ab die Post
Vier Jahre und ein steiniger Weg liegen hinter den Betreibern der Achterbahn, wenn diese endlich loslegen darf. Wann das sein wird, soll in den nächsten Tagen entschieden werden. «Die Bahn soll mit einer feierlichen Eröffnungsparty eingeweiht werden», sagt Brandenberger. «Wir sind daran, ein Datum zu finden. Am Tag nach der Party wird die Achterbahn dann für das Publikum geöffnet.» Jedenfalls soll die «Cobra» in Anwesenheit von Promis eingeweiht werden. Conny-Land-Direktor Roby Gasser fände ein Star aus einer Renndisziplin am passendsten. «Wunschkandidat ist Sebastian Vettel, der ja im Thurgau ein Haus besitzt. Der muss aber erst noch zusagen.» Aber auch mit Nick Heidfeld, Diego Benaglio und Gelson Fernandes sei das Conny-Land am Verhandeln. «Das sind natürlich alles Leute mit einem vollen Terminkalender. Am Ende wird sich zeigen, wer am betreffenden Tag dabei sein kann.»

Fans reisen Jungfernfahrten nach
Die Eröffnung der Achterbahn am Bodensee scheint nicht nur für Lipperswil ein grosser Tag zu werden. Dutzende Rollercoaster-Fans aus der ganzen Welt haben in Briefen ans Conny-Land schon ihr Interesse bekundet, an der Jungfernfahrt dabei zu sein. «Es gibt Fans, die reisen allen Jungfernfahrten auf der Welt nach. Wie viele es dann tatsächlich an unsere Party schaffen, bleibt abzuwarten.» Dass es sich aber in jedem Fall lohnt, in die «Cobra» zu steigen, daran lässt Brandenberger keinen Zweifel. «Was die <Cobra> bietet – das ist absoluter Wahnsinn. Jemand der gerne Action hat – der kommt auf seine Kosten!»

Achterbahn mit schwierigem Start


3 Millionen Franken hat sie gekostet, 85 Kilometer pro Stunde schnell ist sie, 36 Meter hoch und 220 Meter lang: die «Cobra», die erste Linear-Achterbahn der Schweiz. Linear bedeutet: Von oben betrachtet, bewegt sich die Bahn auf einer Linie. Die Inbetriebnahme der Achterbahn wurde schon für 2007 angekündigt. Bis heute verschiebt sich die Eröffnung aus verschiedenen Gründen immer wieder. Die russische Herstellerfirma, Pax Design in Moskau, konnte lange nicht liefern. Danach erwies sich die Montage als schwieriger als gedacht. Jetzt wartet das Conny-Land auf die Abnahme durch den deutschen TÜV. Bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und Deutschland regeln, dass der deutsche TÜV die Sicherheitskontrollen durchführt, da es in der Schweiz keine Prüfungsanstalt für Achterbahnen gibt. (ss.)




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