Kommission schlägt 168 neue Thurgauer vor

FRAUENFELD. Aussergewöhnlich viele Schweizer wollen Thurgauer werden. Das haben die Kantonsräte der Justizkommission in ihrem Bericht festgestellt. Das liege daran, dass die Stadt Steckborn anlässlich ihres 700-Jahr-Jubiläums die Möglichkeit zur Einbürgerung eröffnet hat.

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FRAUENFELD. Aussergewöhnlich viele Schweizer wollen Thurgauer werden. Das haben die Kantonsräte der Justizkommission in ihrem Bericht festgestellt. Das liege daran, dass die Stadt Steckborn anlässlich ihres 700-Jahr-Jubiläums die Möglichkeit zur Einbürgerung eröffnet hat. Auch Steckborns Stadtammann Roger Forrer hat mit seiner Familie ein Gesuch gestellt. Insgesamt wollen 40 Schweizer und 128 Ausländer das Kantonsbürgerrecht. Die Kommission schlägt dem Grossen Rat vor, die Gesuche zu genehmigen.

Bei den Schweizern erfolgte der Entscheid der Justizkommission einstimmig, bei den Ausländern hat sich ein Kantonsrat bei der Abstimmung enthalten. Erstmals habe die Kommission ein Gesuch behandelt, bei welchem der Regierungsrat einen Antrag auf Ablehnung gestellt hatte, teilt die Kommission mit. Denn auch die zuständige Gemeinde zweifelte die Glaubwürdigkeit des Gesuchstellers an, weil er ihr nicht mitgeteilt habe, dass er geheiratet hatte. Als ihn die Justizkommission anhörte, hinterliess der Mann aber einen guten Eindruck. Deshalb unterstütze sie sein Gesuch. Gemeinde und Regierung würden sich nicht gegen diese Auffassung stellen. (men)

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