Kommission gegen Regierungsrat

Der Regierungsrat wollte die Gebühren-Obergrenze für Beurkundungen auf 5000 Franken senken. Die Grossrats-Kommission hat sie wieder auf 10 000 Franken erhöht. Sie sei sonst zu tief «im Vergleich mit der Privatwirtschaft», heisst es im Kommissionsbericht, der am Freitag veröffentlicht worden ist.

Drucken
Teilen

Der Regierungsrat wollte die Gebühren-Obergrenze für Beurkundungen auf 5000 Franken senken. Die Grossrats-Kommission hat sie wieder auf 10 000 Franken erhöht. Sie sei sonst zu tief «im Vergleich mit der Privatwirtschaft», heisst es im Kommissionsbericht, der am Freitag veröffentlicht worden ist.

«Das kann ich nicht nachvollziehen», sagt Grundbuch- und Notariatsinspektor Linus Schwager. Ein Notar müsste 50 Stunden arbeiten, bis er die Obergrenze erreicht. «Ein solcher Fall kommt im Jahr nicht einmal vor.» Bei einer AG-Gründung etwa lieferten die Treuhänder jeweils die Unterlagen in guter Qualität, so dass der Notar nicht viel Arbeit habe. (wu)

Aktuelle Nachrichten