Komitee gegen Expo gegründet

ERMATINGEN. Im Sommer stehen in den Kantonen St. Gallen und Thurgau Abstimmungen über die Expo2027 an. Es geht dabei um Kredite für die nächsten Planungsschritte – und die Frage, ob die Expo-Idee weiterverfolgt werden soll.

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ERMATINGEN. Im Sommer stehen in den Kantonen St. Gallen und Thurgau Abstimmungen über die Expo2027 an. Es geht dabei um Kredite für die nächsten Planungsschritte – und die Frage, ob die Expo-Idee weiterverfolgt werden soll. Nun haben sich die Gegner formiert; dieses Komitee lehne jegliche «staatliche Finanzierung» der Expo2027 ab. St. Gallen und Thurgau hätten in den vergangenen Jahren «Leistungsabbau sowie Steuer- und Gebührenerhöhungen beschlossen – und nun soll auf einmal Geld für eine überteuerte Landesausstellung vorhanden sein, deren Nutzen in keinem Verhältnis zu den Kosten steht». Hinter dem Komitee steht der Eidgenössische Bürgerrat, dessen Präsident der Thurgauer SVP-Politiker Benjamin Kasper ist. Von 2009–13 leitete er die Junge SVP Thurgau; heute gehört er dem Gemeinderat Ermatingen an – Ressort: die Finanzen. (rw)

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