Knill: «Tatsächlich ein Bedürfnis»

Die Forderung nach Jokertagen steht im Departement für Erziehung und Kultur schon länger auf der Agenda. Der Wunsch werde von verschiedenen Seiten immer wieder deponiert, sagt Erziehungsdirektorin Monika Knill. Zwar muss der Regierungsrat die Motion noch behandeln.

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Die Forderung nach Jokertagen steht im Departement für Erziehung und Kultur schon länger auf der Agenda. Der Wunsch werde von verschiedenen Seiten immer wieder deponiert, sagt Erziehungsdirektorin Monika Knill. Zwar muss der Regierungsrat die Motion noch behandeln. Zumindest verwirft Knill die Idee aber nicht schon zum vornherein: «Es handelt sich dabei tatsächlich um ein Bedürfnis der heutigen Gesellschaft.» Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Regierungsrat mit dem Thema befasst. Vor zehn Jahren hatte er eine Motion mit demselben Ziel befürwortet. Der Grosse Rat lehnte sie aber ab.

Die Nachbarkantone St. Gallen, Schaffhausen und Zürich erlauben Jokertage. Laut Walter Berger, Chef des Thurgauer Amts für Volksschule, zeigt sich dort, dass Eltern diese Möglichkeit nicht missbrauchen. (wid)