Knill suchte das Gespräch mit den Schulbürgern

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Am 7. Februar stimmten die Primarschulgemeinden Sulgen, Schönenberg-Kradolf und Götighofen zeitgleich über die Bildung einer gemeinsamen Volksschulgemeinde ab. Sulgen und Schönenberg-Kradolf sagten mit überwältigendem Mehr Ja, Götighofen mit einer Zweidrittelmehrheit Nein. In der Folge erstellte das Departement für Erziehung und Kultur eine Analyse, die zum Schluss kam, dass Götig­hofen durch eine Zuteilung zur neuen Volksschulgemeinde keine Nachteile hat. Regierungsrätin Monika Knill suchte an der Schulgemeindeversammlung in Götighofen das Gespräch mit den Schulbürgern. Sie zeigte die Sicht des DEK auf und erklärte die Hintergründe. Anschliessend strichen die Schulbürger einen von der Behörde beantragten Kredit für einen Rekurs gegen den Entscheid des Regierungsrates, sollte der eine Zwangszuteilung von Götighofen zur Volksschulgemeinde vorsehen. Schulpräsident Thomas Müller zog eine Fachstelle zur Beurteilung der komplexen Rechtssituation bei. Diese schlägt in der Stellungnahme scharfe Töne an und fordert den Ausstand aller bisher beteiligten DEK-Kadermitarbeiter. Thomas Müller kritisiert die kurze Frist, die das DEK zur Stellungnahme eingeräumt hat, sie verhindere einen demokratischen Weg. (rk)