Knappe Punktlandung bei AZP dank höherer Tarife

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Frauenfeld Die Rechnung 2016 des Alterszentrums Park (AZP) schliesst mit einem Überschuss von 449000 Franken ab, dies bei einem Umsatz von insgesamt 19,3 Millionen Franken. Stadtpräsident Anders Stokholm spricht von einer knappen Punktlandung, denn budgetiert waren ursprünglich 31000 Franken weniger Gewinn. Dass sich die AZP-Zahlen wieder im schwarzen Bereich befinden, ist vor allem der vom Gemeinderat bewilligten Erhöhung der verschiedenen Tarife zuzuschreiben.

In der Erfolgsrechnung mit den vier Teilrechnungen hat ­Finanzchef Reto Angehrn nur «marginale Abweichungen zum Budget» ausgemacht. Der wesentlichste Unterschied resultiert beim Alters- und Pflegeheim Ergaten/Talbach, wo Ausgaben für Unterhaltung und Reparaturen an Immobilien und Anlagen eingespart werden konnten. Dieser Gewinn fliesst in Rückstellungen für kommende Investitionen.

Die Auslastung aller AZP-Angebote liegt bei über 90 Prozent. Gemäss Finanzchef Angehrn liegen die grössten Herausforderungen bei der Besetzung der Zweibettzimmer im «Ergaten/Talbach» und den Einzimmerwohnungen in der Parksiedlung Talacker. (sko)