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Klöster pflegten Weinbau und Braukunst

Craft-Biere sind derzeit im Trend. «Craft» bedeutet Handwerk. Dieses steht beim Brauen der verschiedenen und aussergewöhnlichen Biersorten im Vordergrund. Der Grundsatz für Craft-Bierbrauer lautet: klein, unabhängig und traditionell. Wobei der erste Punkt relativ ist. In Amerika begann die Craft-Bier-Bewegung schon vor 40 Jahren. Auch in der Schweiz hat diese Entwicklung da und dort bereits Fuss gefasst – im Thurgau, verglichen mit Zürich, noch ein bisschen zögerlich, wie Festivalorganisator Dominic Lisi sagt. Die Dualität der beiden Getränke Wein und Bier bildete sich schon im Mittelalter: Griechen und Römer galten als Weinvölker, Kelten und Germanen waren Biertrinker. Die Klöster in Mitteleuropa pflegten sowohl den Weinbau als auch die Braukunst. Ausserhalb der Klostermauern wurde in unseren Breitengraden bis ins 18. Jahrhundert vor allem Wein und Most getrunken. Das war nicht zuletzt auch technisch bedingt. Denn während Wein und Most direkt vergoren werden kann, muss beim Getreide zuerst die Stärke in Wasser gelöst und dann zu ­Zucker abgebaut werden. (hub)

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