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Kleine Schritte oder grosser Wurf

Sollen die Liegenschaften der Schule saniert und ausgebaut werden? Oder ist ein komplett neues Schulzentrum besser? Die Schulgemeinde entscheidet am Dienstag.
Stefan Hilzinger

Es geht in jedem Fall um Millionenbeträge. Vier Varianten schlägt die Müllheimer Primarschulbehörde den Stimmbürgern vor, welche Strategie die Schule punkto Immobilien in den nächsten Jahren verfolgen soll. Eine ausserordentliche Schulgemeindeversammlung am Dienstag soll die Weichen stellen. Beginn der Versammlung ist um 20 Uhr in der Turnhalle Wiel.

Das anhaltende Bevölkerungswachstum der Gemeinde und die unterschiedlichen baulichen Zustände der im Dorf verteilten Gebäude haben die Behörde veranlasst, eine «Strategie Schulhausbauten» auszuarbeiten. «Das Ziel war, die Raumbedürfnisse zu analysieren und eine Lösung mit Sicht auf die nächsten 25 Jahre auszuarbeiten.» Mit den vier nun zur Diskussion stehenden Strategievarianten ist ein Etappenziel erreicht.

Zwischen 14 und 28 Millionen Franken

Die Variante «Sanierung» (14,17 Mio. Fr.) sieht vor, die bestehenden Schulbauten – einschliesslich Mehrzweckhalle Wiel – soweit zu sanieren, dass sie weiter benutzt werden können. Einzig die in die Jahre gekommenen Kindergarten-Pavillons und der Kindergarten Säge sollen durch einen Neubau für vier Kindergarten-Klassen ersetzt werden. Zudem sollen bei den Schulhäusern Anbauten für Gruppenräume erstellt werden. Die Variante «Wielhalle sanieren und ausbauen» (14,93 Mio. Franken) sieht nebst der Sanierung der MZH und dem Neubau für die Kindergärten auch ein neues Schulhaus Wiel vor, zudem einen Anbau für Gruppenräume beim Schulhaus Ochsen. Das Gebäude Säge soll verkauft werden.

Die Variante «Neubau Allzweck-Wiel» (20,72 Mio. Fr ) ist der dritte Vorschlag. Auch hier gibt es den neuen Kindergarten, als weitere Neubauten kommen ein neues Schulhaus Wiel und der Ersatz der Mehrzweckhalle dazu. Beim Schulhaus Ochsen soll ein Anbau mit Gruppenräumen entstehen.

Die Variante «Schulzentrum West» (28 Mio. Fr.) schliesslich sieht vor, die bisherigen Schulstandorte zentral an einem Ort mit einem Neubau zusammenzufassen. Die alten, nicht mehr benötigten Schulliegenschaften sollen verkauft werden.

Behörde outet sich an der Versammlung

In der Botschaft sucht man vergebens nach einem Antrag der Behörde. «Wir haben darauf verzichtet, weil wir möchten, dass die Bevölkerung möglichst unbeeinflusst die Richtung vorgibt», sagt Primarschulpräsident Ulrich Jucker. Im nächsten Schritt folgen dann die konkreten Projekte. Welche Variante die Schulbehörde favorisiere, werde sie an der Versammlung am Dienstag bekanntgeben.

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