Klagen gegen Securitas-Leute im EVZ

KREUZLINGEN. Im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen haben sich «Klagen über das Fehlverhalten von Mitarbeitenden der Securitas gehäuft», wie aus einem von der «Wochenzeitung» (WOZ) gestern veröffentlichten Mail hervorgeht. Verfasst hat es Stefan Preisig, der Leiter des EVZ, am 8.

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KREUZLINGEN. Im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen haben sich «Klagen über das Fehlverhalten von Mitarbeitenden der Securitas gehäuft», wie aus einem von der «Wochenzeitung» (WOZ) gestern veröffentlichten Mail hervorgeht. Verfasst hat es Stefan Preisig, der Leiter des EVZ, am 8. Januar 2016. Adressiert war es an seine rund 40 Mitarbeiter. Die WOZ recherchierte die Missstände im EVZ, wie sie kürzlich von der «Sonntags-Zeitung» angeprangert wurden, und kommt dabei zu einem ambivalenten Ergebnis. Belege über strafbares Verhalten gibt es offenbar kaum. Eine Quelle spricht von einer «aggressiven Grundstimmung».

Eine andere erklärt diese mit der Belastung: «In einer Extremsituation kann es vorkommen, dass man an einem Wochenende zu dritt 400 Asylbewerber betreut, gemeinsam mit zehn Securitas. Und wenn dann ein Notfall passiert! Man rennt nur noch. Es ist ja durchaus so, dass gewisse Asylbewerber sehr schwierig sind oder zum Teil auch aggressiv.» Sowohl das Staatssekretariat für Migration (SEM) wie auch die Securitas gaben der WOZ keinen Kommentar ab mit Hinweis auf die vom SEM eingeleitete Untersuchung. (wu)

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