Kirchgemeinde will Etziwiese erhalten

ESCHLIKON. An der Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Sirnach ging es ruhig zu und her. Die Jahresrechnung 2015 schloss bei einem Aufwand von rund 2,5 Millionen Franken mit einem Gewinn von 264 000 Franken.

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ESCHLIKON. An der Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Sirnach ging es ruhig zu und her. Die Jahresrechnung 2015 schloss bei einem Aufwand von rund 2,5 Millionen Franken mit einem Gewinn von 264 000 Franken.

Präsident Alex Frei informierte die Bürger über eine mögliche Aufzonung der Etziwiese in Sirnach von der öffentlichen Zone in die Wohn- und Arbeitszone. Die Gemeinde ist im Rahmen der momentan laufenden Revision der Ortsplanung sehr interessiert daran, die Ausnützung der Landreserven im Zentrum voranzutreiben. Die Vorteile des Mehrwertes für die Kirchgemeinde liegen auf der Hand. Handkehrum steigt dann auch der Bau- und Verkaufsdruck. Es folgte eine rege Diskussion. Die Etziwiese, mitten im Dorf Sirnach gelegen, wird derzeit für verschiedenste Veranstaltungen im Sinne der Öffentlichkeit gebraucht, vor allem wenn ein Festzelt benötigt wird. Bei der anschliessenden Konsultativabstimmung äusserten sich die Kirchbürger einstimmig gegen eine Aufzonung zum jetzigen Zeitpunkt. Man wolle die Wiese weiterhin für eine Nutzung im bisherigen Rahmen für das Dorf beibehalten. (red.)