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Kindergottesdienst heute

Kindergottesdienst «Eifach super, dass du da bisch, chom, mir lobed Gott, dä Herr», singen die 14 Kinder voller Inbrunst. Am Samstagmorgen trifft sich im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchgemeinde Uesslingen eine fröhliche Schar zum KiKiMo, dem Kinder-Kirche-Morgen.
In Uesslingen hören Kinder auch heute noch biblische Geschichten. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

In Uesslingen hören Kinder auch heute noch biblische Geschichten. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Kindergottesdienst «Eifach super, dass du da bisch, chom, mir lobed Gott, dä Herr», singen die 14 Kinder voller Inbrunst. Am Samstagmorgen trifft sich im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchgemeinde Uesslingen eine fröhliche Schar zum KiKiMo, dem Kinder-Kirche-Morgen. Seit dem Frühjahr 2014 wird dieses Angebot von den ehemaligen Sonntagsschullehrerinnen Moni Lenz, Claudia Studerus und Dora Zimmermann zusammen mit Beatrice Minder und Babette Oberhänsli geleitet.

Die Leiterinnen begrüssen jedes Kind einzeln: «Schön, dass du da bisch: Laura, Monia, Lars, Max… ». Gespannt lauscht die Gruppe der Geschichte von Jesus und den Jüngern auf dem See. Die Kinder reiben mit den Händen, schnippen mit den Fingern und es tönt nach Sturm und Regentropfen. Die Leiterinnen vertiefen die Geschichte mit einem spannenden Spiel und singen: «Mit Gott chan ich rede.» Nach dem Znüni basteln die Kinder passend zum Wind auf dem Schiff ein Windrädli.

«Kirche, Kind und Jugend» (KiKiJu), das Konzept der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau mit den drei Säulen Lehren, Feiern und Freizeit wurde 2002 in Kraft gesetzt. KiKiJu brachte auch Änderungen in den Sonntagsschulen mit sich. In einigen Gemeinden finden Kindergottesdienste am Samstag statt. Andere, wie Hüttwilen, Schlatt und Frauenfeld Kurzdorf, bieten nach wie vor Sunntigschuel am Sonntag an.

Dora Zimmermann arbeitete viele Jahre als Verantwortliche im Bereich Kind und Jugend der Evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld. Ihr ist es wichtig, dass in der Erziehung der Kinder neben dem intellektuellen und körperlichen, auch der seelisch- geistliche Bereich gefördert wird. «Manche Eltern sind der Meinung, für ihr Kind sei es das Beste, wenn es sich später selber für oder gegen einen Gottesglauben entscheiden kann.» Doch wie könne man sich entscheiden, wenn man die Grundlagen nicht kenne.

Auch Barbara Friedinger, die während 34 Jahren die Fachstelle Kindergottesdienst der evangelischen Landeskirche im Thurgau betreute, liegt die Sonntagsschule am Herzen. Sie ist überzeugt: «Für die Kinder ist das Sonntagsschul-Alter die wichtigste Zeit, um in einem kollektiven, gottesdienstlichen Rahmen den christlichen Glauben kennen zu lernen und zu erleben.» Friedinger verweist auf deutsche Untersuchungen und «die positiven Erinnerungen von ganzen Generationen». Das einmal Verpasste könne nur schwer mit Religionsunterricht kompensiert werden. (clu)

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