Kindergärten geben zu reden

Am Neujahrsapéro der CVP Diessenhofen sorgte die Immobilienstrategie der Schulgemeinde für viel Diskussionsstoff.

Guido Elser
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Zufriedene Stimmung am CVP-Neujahrsapéro. (Bild: Guido Elser)

Zufriedene Stimmung am CVP-Neujahrsapéro. (Bild: Guido Elser)

DIESSENHOFEN. An Gesprächsstoff fehlte es nicht vergangenen Sonntag am Neujahrsapéro der CVP Region Diessenhofen. Einerseits stehen die Kantonsratswahlen an. Die Bisherigen aus der Region (Urban Brütsch und Maja Bodenmann) stellen sich wieder zur Verfügung. Andererseits gab die Schule Diessenhofen einiges zu reden.

Gegen den Volkswillen

So ist es für viele CVP-Mitglieder unverständlich, dass die Schulbehörde weiterhin an der vom Volk klar abgelehnten Immobilienstrategie festhält. Diese sieht die Schliessung der beiden Kindergärten Stadtgraben und Schützenstrasse vor zugunsten einer zentralen Lösung im Schulhaus Zentrum. Der Kommentar zu diesem Thema lautete: «Dann wird die Schulbehörde ein weiteres Mal Schiffbruch erleiden, da die Meinungen sich nicht geändert haben.»

Kinderwelten nicht zerstören

Dazu kommt noch, dass Diessenhofens grosses Neubaugebiet im Osten des Städtlis liegt. Dort werden demnächst über hundert Wohnungen gebaut. Da könne man nicht einfach den Kindergarten Schützenstrasse schliessen. Vielmehr stelle sich die Frage, ob man dort nicht schon bald einen zweiten Kindergarten bauen sollte, war die Meinung. Land dafür stehe bereits zur Verfügung. Und von diesem Neubaugebiet könnten die Kinder gefahrlos unbegleitet zum Kindergarten gehen, ohne Elterntaxis. Die dezentralen, übersichtlichen Kindergärten seien ein grosser Gewinn für die Kinder bei der Einschulung. Diese «Welten» der Kindergärtler dürften nicht zerstört werden.

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