Kinder verzaubern Senioren

Die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Primarklasse St. Margarethen erzählten die Geschichte «Uf äm Wäg noch Bethlehem».

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Miteinander plaudern: Die Seniorinnen und Senioren genossen die Adventsfeier im Pfarreisaal von Münchwilen. (Bild: pd)

Miteinander plaudern: Die Seniorinnen und Senioren genossen die Adventsfeier im Pfarreisaal von Münchwilen. (Bild: pd)

MÜNCHWILEN. Ein ganz besonderes Weihnachtsspiel gestalteten die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Primarklasse aus St. Margarethen unter der Leitung ihrer Lehrerin Pia Tanner für die Seniorinnen und Senioren der Katholischen Kirchgemeinde Münchwilen. Gemeindeleiter Toni Bucher konnte gegen 70 Personen zur Adventsfeier begrüssen.

Der weihnachtlich geschmückte Pfarreisaal versetzte den einen oder anderen in adventliche Stimmung. Als dann im Saal die ersten Lieder der Kinder ertönten, gerieten wohl alle Sorgen und Nöte des Alltags für ein paar Stunden in Vergessenheit.

Eine verrückte Idee

Die Kinder erzählten und sangen die Geschichte «Uf äm Wäg noch Bethlehem». Die Weihnachtsgeschichte erzählt von Eltern, die ohne ihre Kinder in die Ferien fahren. Diese bleiben bei den Grosseltern. Sodann haben die Kinder eine verrückte Idee. Sie packen alles für ein Picknick und machen sich auf den Weg nach Bethlehem. Auf der Reise erleben sie einiges und hoffen Engel und Hirten zu sehen. So hiess es denn auch: «Die Geschichte von Bethlehem ist auch in uns selber drin, wir müssen nur auf die Suche gehen. Wir hoffen und wünschen, dass an Weihnachten niemand einsam ist. So möchten wir auch, dass jeder den andern annimmt, so wie er ist, denn wenn man es als Kind nicht lernt, wird es, wenn man erwachsen ist, schwieriger.» Mit stimmungsvollen Liedern unterbrachen die Schülerinnen und Schüler immer wieder das Weihnachtsspiel.

Erinnerungen wurden wach

Einfühlsam erzählte Toni Bucher noch eine ebenso eindrückliche Weihnachtsgeschichte, welche geprägt war von Liebe und Verzeihen. Bei manchen kamen vielleicht Kindheitserinnerungen auf, auch Erinnerungen, die sie als Grosseltern erlebt hatten. Ein besinnlicher Adventsnachmittag, verbunden mit dem Wunsch von Toni Bucher an die Gäste, «möge, dass Weihnachten für uns alle ein Fest der Freude, Liebe und Frieden werde», nahm mit einem Essen ein schönes und besinnliches Ende. (red.)