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Kinder machen Zirkus

In einem Kurs werden Primarschüler diese Woche beim Circus Balloni zu Artisten. Das Gelernte zeigen sie Eltern und Verwandten in einer Abschlussvorstellung.
Simon Roth
Eine Primarschülerin lässt sich in die rettenden Arme ihrer Gruppe fallen. In der Slapstick-Nummer hätte sie es von alleine nicht mehr von der Leiter runtergeschafft. (Bild: Simon Roth)

Eine Primarschülerin lässt sich in die rettenden Arme ihrer Gruppe fallen. In der Slapstick-Nummer hätte sie es von alleine nicht mehr von der Leiter runtergeschafft. (Bild: Simon Roth)

«Haben alle einen Papiersack dabei?», fragt Gian Cadonau in die Menge. Ein Grossteil der Kinder streckt die Finger in die Höhe. Die Säcke werden sie für ihre Kostüme brauchen. Heute Abend findet die grosse Zirkusshow statt, für die sie bereits die ganze Woche üben.

Der Circus Balloni bietet Primarschülern diese Ferienwoche die Gelegenheit, hinter die Zirkuskulissen zu blicken und in die Rolle der Artisten zu schlüpfen.

Dehnübungen vor Akrobatik

Die 48 Kinder haben sich in vier Gruppen aufgeteilt, in denen sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Auffallend viele Mädchen haben sich für das Akrobatik-Team entschieden. Sie machen sich mit Dehnübungen und weiteren Verrenkungen schon mal warm. Das sei auch nötig, wie die Animatorin verrät: «Am Nachmittag werden wir am Trapez turnen.»

Die Jungs sind unter den Fakiren zu finden. Dort verbiegen sie Stangen, befreien sich wie der grosse Houdini von Ketten, legen sich aufs Nagelbrett oder laufen über Scherben.

Bei den Clowns geht es gewohnt lustig zu und her. Die Kinder dürfen für einmal bewusst tolpatschig auftreten, und sogar eine Slapsticknummer (siehe Bild) findet sich im Programm.

Mit farbigen Tüchern verzaubern die Mädchen der Magietruppe das Publikum. Sie jonglieren und balancieren mit Hula-Hoop-Reifen. Die beiden Jungs der Gruppe üben derweil ihre Tricks mit den Diabolo-Stöcken.

Kinder wollen Eltern beeindrucken

«Die Kinder sollen bei uns eine schöne Woche verbringen», sagt Cadonau. Dennoch müsse die Show an der Abschlussvorstellung etwas hergeben. Die Eltern sollen beeindruckt werden. «Statt dem Jöh-Effekt streben wir den Wow-Effekt an», erklärt der Animator. Auch wenn die Kleinsten sich noch etwas tapsig anstellen, sind sie heute Abend die ganz Grossen auf der Bühne.

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