KEMMENTAL: Gehörschutz aufsetzen und ab an die Schreinerarbeit

Erstmals hat der Verband Schreiner Thurgau den nationalen Zukunftstag und den Schreiner-Schnuppertag zusammengeführt. 121 Schüler lernten den Beruf kennen in einer der 26 beteiligten Thurgauer Schreinereien. Der Anlass richtete sich an Schüler von der 5. bis 9. Klasse.

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Lehrmeister Peter Brauchli erläutert Fabienne und Suraj Teile der CNC-gesteuerten Maschine. (Bild: PD/Werner Lenzin)

Lehrmeister Peter Brauchli erläutert Fabienne und Suraj Teile der CNC-gesteuerten Maschine. (Bild: PD/Werner Lenzin)

Bereits um 4.30 Uhr begann der Arbeitstag von Schreiner-Unternehmer Simon Beerli. Sein Ziel des Zukunftstages ist es, potenzielle Lehrlinge zu werben, aber auch die Produkte und den Berufsstand des Schreiners in den Mittelpunkt zu rücken. «Die Schüler sollen sich frühzeitig Gedanken machen zur Berufswahl und verschiedene Berufe und Lehrstellen kennen lernen», sagt Beerli. Nebst ihm begrüssten auch Lehrmeister und Werkstattchef Peter Brauchli und Philippe Moor, Lernender im 3. Lehrjahr, die Schüler und Eltern, die gespannt auf das Kommende warten. Für die Sekundarschülerin Andrina und ihren Bruder, den Sechstklässler Janis aus Alters­wilen, ist der Schreinerberuf schon etwas bekannt, zumal ihr Vater Schreiner ist von Beruf. Gehörschutz aufgesetzt und dann geht es an die Arbeit: Der Lehrmeister erläutert zusammen mit dem Lernenden die CNS-gesteuerte Maschine und das Bohren von Löchern, und weitere Arbeitsschritte erfolgen von Hand.

Am Nachmittag bestreiten die Primarschüler eine Berufsolympiade im Gewerblichen Bildungszentrum Weinfelden, während die Sekundarschüler dort an der CNC-gesteuerten Maschine einen steckbaren und aus drei Platten bestehenden Hocker anfertigen. (red)