Keine Lösung in Sicht

GÜTTINGEN. An der Gemeindeversammlung in Güttingen beharrten sowohl die vier Gemeinderäte wie auch Ammann Eugen Staub auf ihren Standpunkten. Eine Diskussion wurde verhindert.

Nicole D'orazio
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Eugen Staub will Güttinger Gemeindeammann bleiben. (Bild: Nana do Carmo)

Eugen Staub will Güttinger Gemeindeammann bleiben. (Bild: Nana do Carmo)

Die Regierungskrise in Güttingen nimmt kein Ende. An der gestrigen Gemeindeversammlung erläuterten sowohl der Gemeinderat, der von Eugen Staub den Rücktritt fordert, wie auch der Ammann ihre Ansichten. Die Anschuldigungen waren bekannt (unsere Zeitung berichtete). Die Fronten bleiben verhärtet. Niemand will nachgeben, geschweige zurücktreten. Christoph Tobler, der als externer Berater hinzugezogen worden war und nach Lösungen suchen wollte, schilderte das Vorgehen und seine Eindrücke. Er sprach von einer Nulllösung. Es sei unmöglich, beide Seiten wieder zusammenzuführen. Alle fünf seien gewählt und könnten bis zum Legislaturende ihr Amt weiter ausführen.

Gleich zu Beginn wurde den 234 Stimmberechtigten klargemacht, dass man keine Diskussion wünsche. Die Standpunkte sollten sachlich vorgetragen werden und die Versammlung um 21.30 Uhr beendet werden. Gerade fünf Minuten blieben für Voten. Ein Mann rief die Streithähne auf, sich zusammenzureissen und ihre Arbeit gut zu machen. Er erhielt grossen Applaus.

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