Keine Kosten für den Kanton

FRAUENFELD. Der Regierungsrat befürwortet grundsätzlich eine geplante Änderung des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs. Das schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund.

Drucken

FRAUENFELD. Der Regierungsrat befürwortet grundsätzlich eine geplante Änderung des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs. Das schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund. Es geht dabei darum, dass gesamtschweizerisch für gewerbsmässige Gläubigervertretungen künftig der freie Zugang zum Markt gewährleistet ist und elektronische Eingaben im Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren möglich werden. Abgelehnt wird vom Regierungsrat jedoch die angestrebte Erweiterung der Freigabe auf die Summarsachen des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes. Das würde seiner Ansicht nach zu einer Vielzahl von unnützen Verfahren führen und Kosten für Gläubiger und den Kanton verursachen. (red.)