Kaum gegründet und schon 50 Kufstein-Freunde

FRAUENFELD. Wenn Stadtammann Carlo Parolari, Stadtrat Urs Müller und der zukünftige Stadtpräsident Anders Stokholm bei einer Vereinsgründung zugegen sind, muss es ein wichtiger Verein sein. Dass dem so ist, zeigte sich am Dienstagabend im Rathaus auch an der Anzahl Gründungsmitglieder.

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Kurt Sieber Präsident des Fördervereins (Bild: Reto Martin)

Kurt Sieber Präsident des Fördervereins (Bild: Reto Martin)

FRAUENFELD. Wenn Stadtammann Carlo Parolari, Stadtrat Urs Müller und der zukünftige Stadtpräsident Anders Stokholm bei einer Vereinsgründung zugegen sind, muss es ein wichtiger Verein sein. Dass dem so ist, zeigte sich am Dienstagabend im Rathaus auch an der Anzahl Gründungsmitglieder. Deren 50 zählt der Förderverein Städtepartnerschaft Frauenfeld-Kufstein, der feierlich aus der Taufe gehoben wurde.

Und direkt nach der Gründungsversammlung unterschrieben Stadtammann Parolari und Gemeinderatspräsident Kurt Sieber als erster Präsident des Vereins die Leistungsvereinbarung mit der Stadt ab 2016. Damit kann der Förderverein nicht nur auf ideelle, sondern auch auf finanzielle Unterstützung der Stadt zählen.

Lob für «Mister Kufstein»

Der Förderverein soll zukünftig offizieller Ansprechpartner sein für alle Vereine, Firmen und Institutionen bezüglich Kontakten zwischen den Partnerstädten Frauenfeld und Kufstein. Der Hintergrund ist, dass die Städtepartnerschaft in einem Verein institutionalisiert werden soll. Parolari lobte das Herzblut-Engagement von alt Präsidialamtschef Hans Brunschweiler alias «Mister Kufstein». Und die Idee eines Fördervereins habe der Stadtrat von Anfang an positiv aufgenommen. «Gut, dass diese Freundschaft nicht nur auf behördlicher Ebene stattfinden kann», sagte Parolari.

Gebäck und Stübli im Fokus

Sieber blickte an der Gründungsversammlung in die Zukunft des Vereins. Schon dieses Jahr will man in Kufstein am Kaiserfest und an der Chlausbescherung präsent sein. Zudem besucht eine Kufsteiner Delegation das Mitenandfest in Frauenfeld. Für 2016 wünscht sich Sieber zusätzlich eine Frauenfelder Delegation an der Fasnacht in Tirol. Der Vorstand (Sieber, Brunschweiler, René Weber, Dennis Blösch, Maurits Reinaerts, Roland Niederer und Enzo Marzoli) will sich auch einem Freundschaftsgebäck annehmen. Zudem wird ein neues Kufsteinerstübli in einem Frauenfelder Restaurant gesucht. Das alte Stübli in der «Linde» ist nicht mehr in Betrieb. Das Falken-Pub hat Interesse signalisiert. (ma)