Kaspar Schläpfer wollte eigentlich Ingenieur werden

KREUZLINGEN. Es ist bereits zur Tradition geworden, dass die Sektion Thurgau des Verbandes Swiss Engineering zur Brunch-Schifffahrt auf die MS Delphin einlädt. Vorstandsmitglied Martin Messerli begrüsste 30 Personen zu dem Anlass. Dieses Jahr war Regierungsrat Kaspar Schläpfer als besonderer Gast angekündigt.

Merken
Drucken
Teilen

KREUZLINGEN. Es ist bereits zur Tradition geworden, dass die Sektion Thurgau des Verbandes Swiss Engineering zur Brunch-Schifffahrt auf die MS Delphin einlädt. Vorstandsmitglied Martin Messerli begrüsste 30 Personen zu dem Anlass. Dieses Jahr war Regierungsrat Kaspar Schläpfer als besonderer Gast angekündigt.

Giovanni Crupi, der langjährige Präsident der Sektion Thurgau und Präsident der neugeschaffenen Region Ostschweiz, betonte die Bedeutung der Nachwuchsförderung und der schulischen Bildung in den sogenannten Mint-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Er fragte den Regierungsrat Kaspar Schläpfer nach dem diesbezüglichen Engagement des Kantons Thurgau.

Engagement auf allen Ebenen

Schläpfer outete sich als verhinderter Ingenieur. Technik hätte ihn in der Jugend begeistert, aber sein Berufsberater habe ihm zu einem einfacheren Beruf geraten. Deshalb sei er halt Jurist geworden. Der Thurgau sei auf allen Bildungsstufen engagiert, wie er auf die Frage sagte: Von der Pädagogischen Hochschule Thurgau und dem Amt für Volksschule sei beispielsweise die dreijährige Initiative «Natur & Technik begreifen» durchgeführt worden. Damit sollen Lehrpersonen unterstützt werden, naturwissenschaftliche und technische Inhalte in den Unterricht aufzunehmen. Schläpfer verwies auch auf die seit 1994 durchgeführten Technikwochen sowie auf die Mint-Klasse an der Kantonsschule Kreuzlingen, die neue Ausbildung zum Diplomierten Techniker HF am Bildungszentrum für Technik in Frauenfeld und die jüngsten Erfolge von Thurgauer Fachhochschulabsolventen. (red.)