Kanton verstärkt Bemühungen um die Integration

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Integration Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat das kantonale Integrationsprogramm 2018–2021 zur Kenntnis genommen. Die Ziele werden von 72 des bestehenden Programms auf 21 im aktuellen reduziert. Die Kosten für den Kanton belaufen sich auf jährlich 1,23 Millionen Franken, die jeweils vom Grossen Rat mit den Budgets genehmigt werden müssen.

Im Jahr 2010 sind der Bund und die Kantone übereingekommen, die Integrationsförderung weiterzuentwickeln und auf eine gemeinsame Strategie auszurichten, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Hierauf gestützt finanziert der Bund kantonale Programme der Integrationsförderung massgeblich mit. Eine erste Periode dauerte von 2014 bis 2017. Das nun folgende Integrationsprogramm werde direkt anschliessen, wobei die bisherige Strategie beibehalten wird.

Weiterentwicklung hat Mehrkosten zur Folge

Zu den Massnahmen gehören unter anderem die Sprachspielgruppen für fremdsprachige Kinder im Vorschulalter, Integrationskurse an den Berufsfachschulen für spätzugezogene Jugendliche, die niederschwelligen Deutschintegrationskurse für fremdsprachige Migrantinnen und Migranten sowie die regionalen Kompetenzzentren Integration, wo Migrantinnen und Migranten Beratungen rund um das Thema Integration erhalten.

Der Kantonsbeitrag fällt um 1,6 Millionen Franken höher aus als im bisherigen Programm. Pro Jahr bedeutet das für den Kanton Mehrkosten von 400000 Franken. In diesem Beitrag nicht eingeschlossen sind die bisherigen, weiterlaufenden Kosten der Fachstelle Integration, die über das ordentliche Budget des Migrationsamtes finanziert werden. Die höheren Kosten sind unter anderem auf die Anstossfinanzierung für die neuen Integrationskurse für spätzugezogene Jugendliche und junge Erwachsene zurückzuführen. (red)