Kanton und Bauern decken Lehrgangsdefizit

ST. GALLEN Die Gossauer Kantonsrätin Seline Heim (CVP) hat sich in einer Interpellation nach der Weiterführung der Bäuerinnenausbildung am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs (BZB) erkundigt.

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ST. GALLEN Die Gossauer Kantonsrätin Seline Heim (CVP) hat sich in einer Interpellation nach der Weiterführung der Bäuerinnenausbildung am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs (BZB) erkundigt. Obwohl die Ausbildung in den vergangenen Jahren «gut nachgefragt» sei, habe sich der Lehrgang betriebswirtschaftlich negativ entwickelt, schreibt Heim im Vorstoss. Die Kantonsrätin, selber Bäuerin, wollte von der Regierung wissen, wie gross das Interesse sei, die Ausbildung im Kanton weiter anzubieten.

In der Antwort der Regierung heisst es, dass die Bäuerinnenausbildung am BZB seit Jahren «erhebliche finanzielle Defizite» aufweise. Diese seien insbesondere auf die vom Bund vorgegebenen Normen wie Prüfungsordnungen zurückzuführen. Aber, so schreibt die Regierung weiter, es gebe auch «Einsparungspotenzial».

Das Interesse, den Lehrgang weiter anzubieten, sei seitens der Regierung «gross». Aus diesem Grund wird der Kanton die Ausbildung finanziell unterstützen und damit deren Weiterführung in einer zweijährigen Übergangsphase sichern. Dabei helfen der St. Galler Bauernverband und der kantonale Bäuerinnenverband. Das BZB als Anbieter sowie der Kanton und die bäuerlichen Organisationen erachten es zudem als nötig, die Strukturen des Lehrgangs anzupassen. Hierfür sei jedoch die nationale Trägerschaft, der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband, zuständig. Teil der vereinbarten Defizitgarantie ist gemäss Regierung auch, gemeinsam auf nationaler Ebene auf diese Anpassungen hinzuarbeiten. Ziel ist eine nachhaltige Kostensenkung. (lom)

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