KANTON THURGAU: Neustart für Thurgauer Kunstmuseum

Nach dem Scheitern einer ersten Vorlage für eine Sanierung und Erweiterung des Kunstmuseums hat der Thurgauer Regierungsrat einen Neustart beschlossen: Eine Projektgruppe soll bis Ende Oktober Empfehlungen für das weitere Vorgehen erarbeiten.

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Das erste Projekt für die Sanierung und Erweiterung des Thurgauer Kunstmuseums in der Kartause Ittingen aus dem Jahr 2013 war an der geplanten Mitfinanzierung aus dem Lotteriefonds gescheitert. (Bild: Reto Martin/Archiv)

Das erste Projekt für die Sanierung und Erweiterung des Thurgauer Kunstmuseums in der Kartause Ittingen aus dem Jahr 2013 war an der geplanten Mitfinanzierung aus dem Lotteriefonds gescheitert. (Bild: Reto Martin/Archiv)

Das erste Projekt für die Sanierung und Erweiterung des Thurgauer Kunstmuseums in der Kartause Ittingen aus dem Jahr 2013 war an der geplanten Mitfinanzierung aus dem Lotteriefonds gescheitert. Das Bundesgericht hatte diese Variante nach einer Stimmrechtsbeschwerde für unzulässig erklärt.

Der Regierungsrat habe nun beschlossen, das Vorhaben von 2013 nicht mehr weiterzuverfolgen, sondern eine neue Projektorganisation einzusetzen, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag. Die neue Projektgruppe wird von Kantonsbaumeister Erol Doguoglu geleitet. Vorsitzende des Lenkungsausschusses ist Regierungsrätin Monika Knill (SVP).

Bis Ende Oktober 2017 soll ein Bericht vorliegen, in dem die Möglichkeiten für einen Erweiterungsbau abgeklärt wurden. Weiter sollen darin Trägerschafts- und Finanzierungsvarianten dargelegt und Empfehlungen für das weitere Vorgehen abgegeben werden.

Eine Sanierung sei notwendig, weil das Thurgauer Kunstmuseum sonst das Gütesiegel für Leihgaben anderer Museen verlieren werde, heisst es in der Mitteilung. (sda)