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KANTON THURGAU: Mit Social Media zum Erfolg

Ein Gewürzunternehmen aus Kloten hat einen Kundenstamm generiert, ohne ein einziges Inserat zu schalten oder aktiv Werbung zu machen. Jungunternehmer aus dem Thurgau haben erfahren, wie das geht.
Steven Giger
Regierungsrat Walter Schönholzer begrüsste die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Jungunternehmerforum Thurgau. (Bild: Steven Giger)

Regierungsrat Walter Schönholzer begrüsste die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Jungunternehmerforum Thurgau. (Bild: Steven Giger)

KANTON THURGAU. Bereits zum zwölften Mal ist das Jungunternehmerforum Thurgau über die Bühne gegangen. Im Rathaus in Frauenfeld trafen sich die Teilnehmer am Donnerstagabend zu Workshops, Referaten und Networking. Mit einer kurzen Rede begrüsste Regierungsrat Walter Schönholzer die Teilnehmenden zum Anlass, der ganz im Zeichen des jungen Unternehmertums stand.

Zwei Referate bildeten den Kern der Veranstaltung. Christoph Laib referierte zu den Themen Crowdfunding und Crowdsourcing. Der Mitinhaber der C-Crowd AG machte klar, dass viele Start-ups bereits an den finanziellen Mitteln scheitern. Crowdfunding biete da eine alternative Hilfe. Durch die Unterstützung der «Crowd» lasse sich ein Unternehmen finanzieren, mit oder ohne Eigenkapitalbeteiligung der Community.

Um sich im Markt behaupten zu können, brauche ein Unternehmen zudem Kreativität und Phantasie. «Prozesse werden in der Zukunft gnadenlos digitalisiert», sagte Christoph Laib. Die Angst vor der Digitalisierung soll die Unternehmen und Start-ups aber nicht bestimmen. «Die Kreativität unterscheidet Menschen von Robotern.»

Werbung über Twitter und Instagram

Mit der Community befasste sich auch Tania Woodhatch in ihrem Praxis-Referat. Die Gründerin und Inhaberin der Würzmeister GmbH betreibt in Kloten zusammen mit ihrem Mann ein kleines Gewürzunternehmen. «Wir haben drei Jahre lang keine Inserate geschaltet oder aktive Werbung gemacht», sagte Woodhatch. Dank ihres aktiven Engagements auf verschiedenen Social-Media-Plattformen habe sich ein Kundenstamm gebildet. Der Twitter-Account von Würzmeister zählt zurzeit über 600 Follower. «Viele Kunden teilen auch Bilder von Gerichten und den Gewürzen auf Instagram, die dann von anderen Personen gesehen werden», erklärte Woodhatch ihren Erfolg.

Vom Geschenkbutler bis zum Immobilienmakler

Als Abschluss der Veranstaltung konnten drei Start-ups in je fünf Minuten ihre Geschäftsidee präsentieren. Sabrina Sonderegger organisiert als Geschenkbutler Geschenke von der Idee bis zum Auspacken. Der Wirtschaftsjurist Enzo Schrembs bietet Dienstleistungen in den Bereichen um Übersetzung und Marketing an. Der Immobilienmakler und Firmeninhaber Riccardo Cafiero will sich mit seinem Immobilienunternehmen in der Bodensee-Region einen Namen machen.

Vor den Referaten konnten sich die Jungunternehmer in den Workshops Tips zu verschiedenen Themen der Unternehmensführung holen. Ein Apéro und Zeit für Networking beendete die Veranstaltung im Rathaus Frauenfeld.

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