KANTON THURGAU: Initiative zu Gewässerkorrektionen im Thurgau eingereicht

Im Kanton Thurgau ist am Montag die kantonale Volksinitiative «Kulturlandschutz bei Gewässerkorrektionen» mit 4668 beglaubigten Unterschriften eingereicht worden. Verlangt wird nun bis zur Abstimmung ein Bau- und Planungsstopp.

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Übergabe der Unterschriften der "Kulturland-Initiative" vor dem Thurgauer Regierungsgebäude in Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

Übergabe der Unterschriften der "Kulturland-Initiative" vor dem Thurgauer Regierungsgebäude in Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

KANTON THURGAU. Zum Komitee gehört unter anderem der Zusammenschluss Neue Bauern Koordination Schweiz sowie der Bund der Steuerzahler. Anfang Mai wurde die Initiative «Kulturlandschutz bei Gewässerkorrektionen» lanciert. Nötig waren 4000 Unterschriften. Am Montag sei nun das Volksbegehren mit 4668 Unterschriften eingereicht worden, teilte das Komitee mit.

Die Initiative richtet sich unter anderem gegen die laufende Thurkorrektion zwischen Bürglen und Weinfelden. Dort sei ein Marschhalt angesagt, die Kosten von rund 30 Mio. Franken und der Verlust an Kulturland stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen, kritisiert das Komitee.

Die Initiative verlangt, dass künftig bei Korrektionen von Flüssen und Bächen der Schutz von Kulturland besser berücksichtigt werden muss. Die Massnahmen sollen nicht auf Kosten von Landwirtschaftsland durchgeführt werden. (sda)

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