Kanton St. Gallen schrumpft

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Koordinatensystem Das Bundesamt für Landestopografie hat eine neue, satellitengestützte Landesvermessung aufgebaut, mit zentimetergenauen Messungen. Sie löst die 100-jährige Landestriangulation aus dem Jahr 1903 ab. In St. Gallen zeigen die Berechnungen: Der Kanton schrumpft um rund 13000 Quadratmeter, was zwei Fussballfeldern entspricht. Grabs verliert mit 1042 Quadratmetern am meisten Fläche, gefolgt von Sennwald mit minus 851 Quadratmetern und Nesslau mit minus 772. Die grössten Zunahmen gibt es mit 958 in Pfäfers. «In der Realität ändert sich nichts, nur auf dem Papier», betont Kantonsgeometer Patrick Fäh im Communiqué der Staatskanzlei. Rund 90 Prozent aller Parzellen seien von der Flächenänderung nicht betroffen.

Insgesamt hat sich die Schweiz vergrössert. In Ost-West-Richtung ist sie drei Meter breiter geworden. Zu den Gewinnern gehört das Tessin, das einen Viertel der Fläche bekommt. (cz)