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Kanton lanciert Wettbewerb für Millionenprojekt

Auf mehreren Parzellen östlich des Regierungsgebäudes will der Kanton bis 2026 für rund 50 Millionen Franken einen Neubau oder mehrere Neubauten erstellen. Knapp 200 Arbeitsplätze der Kantonsverwaltung müssen darin Platz haben. Diese sind derzeit in 30 unterschiedlichen Mietobjekten in Frauenfeld untergebracht.
Silvan Meile

FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat nimmt einen zweiten Anlauf zur Erstellung eines Erweiterungsbaus für die Kantonsverwaltung. 2005 scheiterte ein solches Vorhaben an der Urne. Nun werde in diesen Tagen ein Architekturwettbewerb lanciert, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung. In einem Neubau soll die kantonale Verwaltung unter einem weiteren Dach vereint werden. Der Kostenrahmen für den Bau des Erweiterungsbaus bewegt sich zwischen 40 und 50 Millionen Franken.

Ein oder mehrere Gebäude

In unmittelbarer Nähe östlich des Frauenfelder Regierungsgebäudes soll das neue Verwaltungsgebäude mit 170 bis 190 Arbeitsplätzen gebaut werden. Derzeit sind diese Arbeitsplätze des Kantons in 30 unterschiedlichen Mietobjekten in der Stadt Frauenfeld untergebracht, heisst es in der Mitteilung. Dadurch seien weder die aktuellen noch künftigen Kriterien eines zeitgemässen Verwaltungsbetriebs erfüllt. «Ausserdem sollen die jährlichen Kosten gegenüber den heutigen Mietlösungen gesenkt werden», sagt Regierungsrätin Carmen Haag, Vorsteherin des Baudepartements. Von rund einer Million Franken pro Jahr war diesbezüglich schon die Rede.

Um bis zu 190 Arbeitsplätze nun in einem Neubau hinter dem Regierungsgebäude unterzubringen, habe der Kanton dort im Verlauf der vergangenen Jahre schrittweise mehrere Grundstücke erworben. «Im nun folgenden anonymen Architekturwettbewerb werden verschiedene Projekte erwartet, die mit unterschiedlichen Ansätzen auf die komplexen Bauaufgaben eingehen», schreibt der Regierungsrat. Der Wettbewerb soll zeigen, ob unter Berücksichtigung des maximal verträglichen Gebäudevolumens eine oder mehrere Bauten erstellt werden sollen. Gefordert sei eine «moderne, urbane Holzkonstruktion», die durch eine ökologische Bauweise die Umwelt wenig belaste. Auch eine Tiefgarage gehört zu den gestellten Anforderungen an die Planer.

Baubeginn für 2023 geplant

Die Jurierung sei für kommenden November vorgesehen. «Nach der Ausarbeitung des Gestaltungsplans, des Bauprojekts und des Kostenvoranschlags 2018/2019 soll das Botschaftsverfahren mit der Volksabstimmung 2020/2021 durchgeführt werden», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Baubeginn wäre demnach für 2023 vorgesehen, während die Inbetriebnahme des Ergänzungsbaus für 2026 geplant sei.

Kleineres Projekt scheiterte

Die ersten Pläne für ein neues Verwaltungsgebäude in Frauenfeld scheiterten 2005 in einer Volksabstimmung. Gegner kritisierten damals zu hohe Kosten im Verhältnis zum Nutzen. Zwölf Millionen Franken sollte damals ein Bau für 70 Arbeitsplätze der Thurgauer Kantonsverwaltung kosten.

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