Kanton bestreitet Bundeskompetenz

In ihrer Interpellation hatten sich Wolfgang Ackerknecht (EVP, Frauenfeld) und Konrad Brühwiler (SVP, Frasnacht) nach den Erfahrungen mit der Sexualpädagogik an Thurgauer Schulen erkundigt. Weiter wollten sie wissen, ob der Regierungsrat hier Handlungsbedarf sieht.

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In ihrer Interpellation hatten sich Wolfgang Ackerknecht (EVP, Frauenfeld) und Konrad Brühwiler (SVP, Frasnacht) nach den Erfahrungen mit der Sexualpädagogik an Thurgauer Schulen erkundigt. Weiter wollten sie wissen, ob der Regierungsrat hier Handlungsbedarf sieht. Zudem fragten sie, wie er ein Grundlagenpapier zur Sexualpädagogik beurteilt, das die Pädagogische Hochschule (PH) Zentralschweiz erarbeitet hat. Das Papier führte zu einer Petition an die Erziehungsdirektorenkonferenz, die mit gut 90 000 Unterschriften eingereicht worden ist.

In der Interpellationsantwort betonte der Regierungsrat, dass der Bund weder die Absicht noch das Recht hat, den Sexualkundeunterricht flächendeckend vorzuschreiben. Das Papier der PH Zentralschweiz sei für den Lehrplan 21 nicht verbindlich. (mkn)