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KALTENBACH: Künstlerisches Multitalent

Maler Rainer Schoch sorgt für Furore. Mit seinen fotorealistischen Bildern eilt er von Erfolg zu Erfolg. Aktuell stellt er seine Kunst in der Falkengalerie in Stein am Rhein aus.
Ernst Hunkeler
Surrealismus von Rainer Schoch mit dem Römer, der den Bleistift zerhackt. (Bild: Ernst Hunkeler)

Surrealismus von Rainer Schoch mit dem Römer, der den Bleistift zerhackt. (Bild: Ernst Hunkeler)

Ernst Hunkeler

unterseerhein

@thurgauerzeitung.ch

In der September-Ausstellung präsentiert die Steiner Falkengalerie mittel- und grossformatige Bilder des in Kaltenbach lebenden Malers und Skulpteurs Rainer Schoch. Er wurde mit seinem absolut individuellen Malstil Bild für Bild bekannter und weiss seine Werke schon bei Liebhabern und in Sammlungen auf der halben Welt hängen. Irgendwann kam er auf die Idee, zusätzlich filigrane Skulpturen zu schaffen –erst in Gestalt von Libellen, dann zum Wohl der Kinder mit der Schmettlingskrankheit als Sommervögel. Seine jüngstes figürliches Schaffen gilt den Fischen, zu deren Wohl er mit meisterlichen Skulpturen aus Treibholz beitragen möchte.

Herbstwälder, Gläser und mehrere Porträts

Ein künstlerisches Multitalent also, dieser Rainer Schoch, wobei das Schwergewicht der Ausstellung in der Falkengalerie allerdings bei den Bildern liegt. Fotorealistische Arbeiten, die teils gänzlich dem Surrealismus zugerechnet werden müssen. War es bei Dalí die brennende Giraffe, so ist es bei Schoch die brennende Trompete. Oder der Römer, der mit seiner Streitaxt aus dem Bild heraus den Bleistift in der Hand des müden Zeichners zerhackt und so Feierabend gebietet. Ein spontaner Gag, der tatsächlich etwa so zustande gekommen ist und zu einem wahrhaft verblüffenden, auf den ersten und zweiten Blick gar verwirrenden Bild geworden ist. Andere Motive in der Ausstellung: Herbstwälder, Gläser und Karaffen, zwei Werke aus dem Zyklus «Balance», drei aus der Serie «Lebenslinien». Diese umfasst Porträts von gealterten Menschen, denen das Leben eben Linien in Gesicht und Hände gegraben hat, von Rainer Schoch in Öl pointierter umgesetzt, als es eine Fotografie vermöchte. Daraus soll im kommenden Jahr ein Buch entstehen.

Es öffnen sich laufend weitere Türen

Die Ausstellungen, an denen Rainer Schoch im In- und Ausland teilnimmt, bestätigen ihn in seinem Schaffen und öffnen laufend weitere Türen. So wurde er jüngst an einer Ausstellung zum Thema «Fotorealismus» in Bad Säckingen sowohl mit dem Kunst- wie auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Eines seiner aktuellen Projekte: In Salenstein porträtiert er die Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek, die selber begeistert malt.

Die Ausstellung in der Falkengalerie Stein am Rhein ist noch bis 29. September jeweils Mittwoch bis Freitag von 13 bis 17 Uhr, an den Wochenenden von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

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