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KALTENBACH: Adieu nach 16 Jahren

Für einmal standen bei der Examensfeier der Primarschule vergangenen Freitag nicht die Schüler im Zentrum. Denn es stand die Verabschiedung des Schulleiters und langjährigen Schulpräsidenten Daniel Vetterli an.
Peter Spirig
Die zukünftige Schulleiterin Martina Rottmeier überreicht Daniel Vetterli ein Regenrohr mit den Unterschriften aller Schüler. (Bild: Peter Spirig)

Die zukünftige Schulleiterin Martina Rottmeier überreicht Daniel Vetterli ein Regenrohr mit den Unterschriften aller Schüler. (Bild: Peter Spirig)

Peter Spirig

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Am Anfang war ein Flash-Mob. Und dann war es Daniel Vetterli, der als Schulleiter zu seinen letzten Verabschiedungen ansetzte. Er wusste, dass ihm dies später auch noch blühen würde, ihm, dem Schulpräsidenten und Schulleiter in Personalunion.

Verabschiedet wurden zuerst die Sechstklässler. Dabei erwähnte Vetterli, dass sie während acht Jahren vieles gelernt hätten – weit über Mathe, Deutsch und Fremdsprachen hinaus. Man habe gelernt, miteinander umzugehen. «Ich wünsche euch, dass ihr Menschen werdet, die sich nach der Sonne strecken und die das Positive sehen», gab ihnen Vetterli mit auf den Weg. Um diesen Wunsch zu unterstreichen, übergab er den zukünftigen Sekundarschülern je eine Sonnenblume, die sich auf dem Feld immer wieder nach der Sonne dreht. Verabschiedet wurde weiter auch Susanne Friker, die während 26 Jahren im Kindergarten gearbeitet hatte. Vetterli bedankte sich für die Zivilcourage, die dazu führte, dass sie Schwierigkeiten nicht ausgewichen sei. Susanne Friker trug einen Rucksack, den sie von ihrer Vorgängerin Esther Küng erhalten hatte. Sie erwähnte, darin viele gute Erinnerungen abgelegt zu haben. Verabschiedet wurde zudem Kindergärtnerin Lucy Gappisch, die ihre erste Stelle nach drei Jahren nun wieder verlässt.

Er hatte seine Rolle gern bekommen

Und dann war er selber an der Reihe. «Danke für alles, Daniel!», hiess es von Martina Rottmeier, der zukünftigen Schulleiterin. Sie verabschiedete ihren Vorgänger und erwähnte, dass Daniel Vetterli die Rolle des Schulleiters gerne bekommen habe. Gewürdigt wurde sein Eintauchen in die Pädagogik. Beeindruckt zeigte sie sich von seiner Bereitschaft, immer wieder über etwas Neues nachzudenken, und von dem Willen, Neues zu lernen.

Als Dank und Erinnerung erhielt Vetterli unter anderem ein verziertes Regenrohr, das als Instrument benutzt werden kann. Alle Schüler hatten sich darauf mit ihrer Unterschrift verewigt. Zum Schluss bedankten sich die Kinder auch noch gesanglich für die insgesamt 16 Jahre, in denen sich Vetterli für die Schüler einzusetzen vermochte. So lange stand er nämlich für die Schule im Einsatz. Vier Jahre war er einfaches Mitglied der Schulbehörde, dann hatte er während drei Legislaturen, also für zwölf Jahre, das Schulpräsidium inne. Hier folgt bekanntlich Carol Lang als Nachfolgerin. Zudem amtete er auch noch fünf Jahre lang als Schulleiter. Der abtretende Vetterli dankte dafür, dass man ihm den Platz gelassen habe, hier wirken zu können.

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