Jurist und Bildhauer aus Frauenfeld

Otto Schilt kam am 9. Oktober 1888 in Frauenfeld zur Welt. Er war das mittlere von fünf Kindern des Apothekers Viktor Emil Schilt und wuchs an der Freie Strasse auf. Otto Schilts Mutter war die Tochter des Frauenfelder Stadtpfarrers Johann Jakob Berger.

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Otto Schilt kam am 9. Oktober 1888 in Frauenfeld zur Welt. Er war das mittlere von fünf Kindern des Apothekers Viktor Emil Schilt und wuchs an der Freie Strasse auf. Otto Schilts Mutter war die Tochter des Frauenfelder Stadtpfarrers Johann Jakob Berger. Nach der Matura wollte Otto Schilt Bildhauer werden, doch sein Vater motivierte ihn, Jus zu studieren. Er fuhr nach Genf, wo er parallel zur Juristischen Fakultät auch an der Ecole des beaux arts studierte. 1913 promovierte Schilt in Leipzig zum Dr. iur. Mit dem Frauenfelder Soldatendenkmal begann seine künstlerische Laufbahn, als er 1919 den Wettbewerb gewann. Aufträge folgten, Schilt zog nach Zürich, heiratete 1926 die Pianistin Hedy Kraft. In Frauenfeld war auch der Sämannsbrunnen (1931) sein Werk. Er starb am 26. Januar 1943 55jährig nach schwerer Krankheit. (hil)