Jungpolitiker starten ihren Kampf gegen BTS/OLS

ERLEN. Das Komitee «Junge gegen BTS/OLS» hat in Erlen seine Kickoff-Aktion durchgeführt. Überparteilich organisiert wollen die Jungpolitiker gegen die neuen Strassen kämpfen.
Gemeinsam sagen die Thurgauer Jungpolitiker Nein zu BTS/OLS. (Bild: pd)

Gemeinsam sagen die Thurgauer Jungpolitiker Nein zu BTS/OLS. (Bild: pd)

Überparteilich organisierte Jungpolitiker haben mit einer Aktion gegen die geplanten Schnellstrassen auf sich aufmerksam gemacht. Wie das Komitee mitteilt, hat es bei strömendem Regen auf einem Feld, das durch die BTS zerschnitten würde, gezeigt, dass das Projekt bestes Thurgauer Landwirtschaftsland zerstören wird.

87 Prozent der geplanten Strassen verlaufen wie auf dem Feld bei Erlen durch freie Natur: «BTS und OLS fördern die Zersiedelung», so Nina Schläfli (Juso). Viele Junge wollen dies nicht akzeptieren. Lucas Orellano (jglp) betonte: «Dass Handlungsbedarf besteht, rechtfertigt noch lange nicht eine immens gefährliche Strecke, die kaum wirtschaftlichen Nutzen bringt.» Es brauche dafür einen Umbau der bestehenden Strecke, der auch auf den bestehenden Ziel-Quellverkehr ausgerichtet ist und kein Neubau, der die Landschaft zerschneidet, glaubt das Komitee.

Tobias Burren (Junge Grüne) nannte als sinnvolles Beispiel die Variante der Umweltverbände. «Das teure Projekt wird der jungen Generation zur Last fallen und das Thurtal zu einem Transittal verkommen lassen», meinte Laura Curau (JCVP). Das Junge Komitee wird bis zur Abstimmung im September weitere unkonventionelle Veranstaltungen durchführen und so auf seine Anliegen aufmerksam machen. (pd/red.)

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