Jungfreisinnige sagen dreimal Nein

FRAUENFELD. Die Jungfreisinnigen Thurgau (JFTG) haben an ihrer letzten Mitgliederversammlung drei Nein-Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 3. März – Abzocker-Initiative, Bundesbeschluss über die Familienpolitik und Teilrevision des Raumplanungsgesetzes – gefasst.

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FRAUENFELD. Die Jungfreisinnigen Thurgau (JFTG) haben an ihrer letzten Mitgliederversammlung drei Nein-Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 3. März – Abzocker-Initiative, Bundesbeschluss über die Familienpolitik und Teilrevision des Raumplanungsgesetzes – gefasst.

Im Zentrum stand die Abzocker-Initiative. Nach Referaten von Florian Sieber (Jungsozialisten), Adrian Michel (economiesuisse) und einer Diskussion, fassten die Jungfreisinnigen mit elf zu null Stimmen, bei einer Enthaltung die Nein-Parole zur Abzocker-Initiative. Es überzeugte das Argument, dass verschiedene Punkte der Initiative falsch angegangen werden. Dies werde durch den Gegenvorschlag korrigiert.

Weiter fassten die Jungfreisinnigen mit zehn zu zwei Stimmen die Nein-Parole zum Bundesbeschluss über die Familienpolitik mit dem Argument, dass es nicht Aufgabe des Staates sei, die Familie zu bevormunden. Zum Schluss sprachen sich die Jungfreisinnigen auch gegen die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes aus. Anstatt die Souveränität der Kantone und Gemeinden einzuschränken, wünschen sich die JFTG den Abbau von bürokratischen Hürden und verdichtetes Bauen in den Kantonen. (pd/red.)