Junge Wirtschaftskammer besucht Freimaurerloge

ISLIKON. Die Junge Wirtschaftskammer Frauenfeld konnte vor kurzem einen Blick hinter die Kulissen der Gemeinschaft der Freimaurer werfen. So besichtigten sie, unter der Führung eines aktiven Freimaurers, einen Versammlungsort der Gemeinschaft, eine sogenannte Loge, im Greuterhof in Islikon.

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Symbol der Freimaurer. (Bild: pd)

Symbol der Freimaurer. (Bild: pd)

ISLIKON. Die Junge Wirtschaftskammer Frauenfeld konnte vor kurzem einen Blick hinter die Kulissen der Gemeinschaft der Freimaurer werfen. So besichtigten sie, unter der Führung eines aktiven Freimaurers, einen Versammlungsort der Gemeinschaft, eine sogenannte Loge, im Greuterhof in Islikon.

Ursprünglich bestand die Gemeinschaft aus Fachleuten, welche ihr Wissen insbesondere im Dombau einsetzten. Die Anfänge gehen auf die Steinmetzbruderschaft und deren Bauhütten zurück. Auch Rituale und verwendete Symbole stammen aus dieser Bruderschaft.

Jahrhundertealte Traditionen

Um sich damals vor handwerklichen Laien zu schützen, hatten sich die Freimaurer mit eigens dafür entwickelten Wörtern, Handgriffen und einer speziellen Schrift auszuweisen. Ein Beispiel dafür ist die Bezeichnung «Loge» für den Versammlungsort. Auch heute werden die über Jahrhunderte hinweg entstandenen Traditionen in Kreisen der Freimaurer ungebrochen ausgeübt. Die Freimaurer seien, entgegen weitverbreiteter Ansicht, weder ein Geheimbund noch eine religiöse Gemeinschaft. Sie verhalten sich aber trotzdem diskret: Meist weisen lediglich Zeichen von Zirkeln und Winkeln auf ihre Existenz hin.

Ein Leben lang Freimaurer

Die Loge im Greuterhof ist rund zwanzig Jahre alt. Sie umfasst 22 Mitglieder, welche sich einmal im Monat zu Essen und Vortrag treffen. Fünf- bis sechsmal jährlich finden zudem Zeremonien statt. Freimaurer bleibt man ein Leben lang, die Gemeinschaft ist aber nicht geschlossen. So nehmen Freimaurer Bewerber auf, die die Voraussetzungen für einen Eintritt erfüllt haben. (red.)