Jungbürger von drei Gemeinden als Städtebauer

HÜTTWILEN. Auf den Tischen im Singsaal der Primarschule Hüttwilen liegen je ein Set Bauplatten, grosse Legosteine und ein Roulette-Tuch. In Gruppen bauen die Jungbürger und Jungbürgerinnen eine Ortschaft. Die Gemeindevertreter agieren als Croupier, Banker und Immobilienmakler.

Christine Luley
Drucken
Teilen
Viola Stäheli und Jasmin Lutz überzeugten mit ihrem Team die Jury und siegten mit der Stadt Paradiesli. (Bild: Christine Luley)

Viola Stäheli und Jasmin Lutz überzeugten mit ihrem Team die Jury und siegten mit der Stadt Paradiesli. (Bild: Christine Luley)

HÜTTWILEN. Auf den Tischen im Singsaal der Primarschule Hüttwilen liegen je ein Set Bauplatten, grosse Legosteine und ein Roulette-Tuch. In Gruppen bauen die Jungbürger und Jungbürgerinnen eine Ortschaft. Die Gemeindevertreter agieren als Croupier, Banker und Immobilienmakler. Dabei erleben sie die Gruppendynamik hautnah. Der Weininger Gemeinderat Peter Meuli fand seinen Job im nachhinein fast etwas stressig.

Es war die erste Jungbürgerfeier in dieser Form. Die drei Gemeinden Warth-Weiningen, Hüttwilen und Herdern haben sich für die Organisation zusammengetan. Die Initiative kam aus Hüttwilen. Die junge Gemeinderätin Marita Peter suchte nach einer attraktiven Alternative zu der traditionellen Jungbürgerfeier. Sie wollte den jungen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern in einem spielerischen Ansatz zeigen, was es heisst, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen. Dabei stiess sie auf Casiopoly, ein moderiertes Grossgruppenspiel.

Nach zwei Stunden, beim Schlusspfiff, ist sich Jung und Alt einig, «es hat Spass gemacht». Marita Peter: «Ich habe mich gefreut, wie engagiert sich die Jungbürgerinnen und Jungbürger am Spiel beteiligten.»

Beim anschliessenden Nachtessen im Zehntenkeller ermuntert Gemeindeammann Hans Müller aus Warth-Weiningen die Gesellschaft, sich auch im Alltag aktiv am Gemeindegeschehen zu beteiligen.

Aktuelle Nachrichten