Jugendschutz am Open Air wird grossgeschrieben

FRAUENFELD. Hitze und Hektik an Grossveranstaltungen wie dem Open Air Frauenfeld machen das Einhalten der Gesetze zur Herausforderung. Der Bierverkauf an unter 16-Jährige ist ein Beispiel.

Drucken
Teilen

FRAUENFELD. Hitze und Hektik an Grossveranstaltungen wie dem Open Air Frauenfeld machen das Einhalten der Gesetze zur Herausforderung. Der Bierverkauf an unter 16-Jährige ist ein Beispiel. Die First Event AG, Initiantin des Open Airs Frauenfeld, sowie die Stadt Frauenfeld und weitere Partner sind bestrebt, solchen Situationen vorzubeugen. Dies teilen die städtische Abteilung Soziales und Perspektive Thurgau mit. Ein Jugendschutzkonzept unterstützt die Organisatoren darin, die gesetzlichen Bestimmungen zum Alkoholverkauf umzusetzen.

Alkohol als Brennpunkt

Perspektive Thurgau berät die Organisatoren der Grossveranstaltungen im Auftrag der Stadt Frauenfeld. Mit einem Jugendschutzkonzept für das Stadtfest wurden in der Kantonshauptstadt bereits Präventionsmassnahmen umgesetzt. Das Open Air Frauenfeld ist diesbezüglich erfahren. Das entsprechende Jugendschutzkonzept wird jedes Jahr ausgereifter.

Der Alkoholkonsum hat oft negative Auswirkungen und mündet etwa in Littering oder fehlendem Schutz bei sexuellen Kontakten. Eine Sensibilisierungsaktion von Perspektive Thurgau und dem Sportclub Frauenfeld weist die Besucher auf die Wichtigkeit von massvollem Alkoholkonsum hin. Die Aktion zeigt den Zusammenhang von Alkohol und dem Schutz vor HIV und anderen Geschlechtskrankheiten auf. Ein Wettbewerb soll die Gäste dazu animieren, ihren Konsum zu reflektieren.

Bewährter Altersbändel

Zum zweiten Mal werden die Open-Air-Besucher bereits am Eingang gemäss ihrem Alter gekennzeichnet. Bändel unterscheiden U16, Ü16 und Ü18. Die Verkaufsstellen können sich dank diesen Bändeln beim Verkauf von Alkohol und Tabak korrekt verhalten. (red.)

Aktuelle Nachrichten