Jugendliche packen mit an

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Eschlikon «Endlich raus aus diesem Loch» – so sagten sich Jugendliche und Jugendarbeiter beim Start der Umbauarbeiten im ehemaligen Schützenhaus. Das wenig beliebte Jugendtreff-Provisorium in den Zivilschutzräumen mit den neugestalteten Räumen zu tauschen, setzte bei ihnen neue Kräfte frei.

So glich das Schützenhaus während der Frühlingsferien zeitweise einem Bienenhaus – bis zu 20 Jugendliche arbeiteten in diesen Tagen fleissig, um den ganzen Rückbau in einer Woche zu ermöglichen. Die beiden Jugendarbeiter Daniel Eggenberger und Romana Kaiser koordinierten die Arbeiten laut einer Mitteilung aus dem Gemeinderat erfolgreich.

Auch Werterhaltung wird angestrebt

Doch ein kleiner Blick zurück: Der Umnutzung des ehemaligen Schützenhauses ging ein jahrelanges Verfahren voraus. Schliesslich entschied im Juni 2016 das Bundesgericht, eine Umnutzung für den Jugendtreff sei möglich. Bei der Realisierung gilt es für die Gemeinde nun, entsprechende Auflagen zu berücksichtigen. Eine erste wurde bereits Anfang Jahr umgesetzt: der Anschluss an die Kanalisation.

In der weiteren Planung haben Vertreter des Gemeinderates sowie der Bau- und Jugendkommissionen Umbaulösungen erarbeitet, die einerseits sämtliche mit der Baubewilligung verbundenen Auflagen berücksichtigen. Die Investition in den Umbau soll aber auch der Werterhaltung des Gebäudes und den Bedürfnissen als Jugendhaus dienen.

Eröffnung im Herbst geplant

Die Umbauarbeiten betreffen vorrangig den Hauptraum sowie den Eingangs-, Büro- und WC-Bereich. Dabei gilt es insbesondere, die Anforderungen zu Wärme- und Lärmdämmung, zur Beleuchtung sowie zu den Fluchtwegen umzusetzen. Beim Ausbau werden die Jugendlichen bei verschiedenen Arbeiten mitwirken. Möglich wird dies durch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Handwerksbetrieben. Eschliker Jugendliche werden sich somit auch in den kommenden Monaten an Projekttagen und Ferienwochen aktiv am Ausbau ihres Jugendhauses einbringen. Die Eröffnung ist noch in diesem Herbst geplant. (red)