Jugendliche an die Politik heranführen

weinfelden. Der Stellenwert der Jugendpolitik ist in den meisten Gemeinden im Thurgau sehr tief. Spezielle Jugendprojekte gebe es nur an wenigen Orten. Zu diesem Schluss kam im Sommer 2003 eine Studie der Zürcher Hochschule für Soziale Arbeit aufgrund einer Umfrage bei 20 Gemeinden.

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weinfelden. Der Stellenwert der Jugendpolitik ist in den meisten Gemeinden im Thurgau sehr tief. Spezielle Jugendprojekte gebe es nur an wenigen Orten. Zu diesem Schluss kam im Sommer 2003 eine Studie der Zürcher Hochschule für Soziale Arbeit aufgrund einer Umfrage bei 20 Gemeinden. Die Thurgauer Kommission für Jugendfragen sah Handlungsbedarf und stellte bei der Präsentation der Ergebnisse einen Leitfaden zur kommunalen Jugendpolitik in Aussicht. Das Konzept liege bereits beim Regierungsrat, betonten die Verantwortlichen.

Fünf Jahre später liegt der Leitfaden nun auch vor, wie Kommissions-Co-Präsident Arlind Aliu auf Anfrage erklärte. Die Broschüre heisst «Jugend und Politik – Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche auf kommunaler Ebene» und wird gemäss Aliu in den nächsten Tagen offiziell veröffentlicht. (mso)