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JUBILÄUM: Auftrieb dank Fukushima

Zehn Jahre nach ihrer Gründung hat die Grünliberale Partei Thurgau rund hundert Mitglieder. Der Präsident gibt sich optimistisch für die Zukunft seiner Partei.
Hugo Berger
Der Präsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen, stösst mit Robert Meyer, Präsident GLP Thurgau, auf die Partei an. (Bild: Andrea Stalder)

Der Präsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen, stösst mit Robert Meyer, Präsident GLP Thurgau, auf die Partei an. (Bild: Andrea Stalder)

Hugo Berger

thurgau@thurgauerzeitung.ch

Grüne Ballons weisen den Weg in den Murg-Auen-Park. Dort feiert die Grünliberale Partei an diesem Samstag ihr zehnjähriges Bestehen. In der kleinen Küche des Pavillons herrscht Hochbetrieb. Die Tische im angrenzenden kleinen Saal sind festlich gedeckt.

Zum Apéro und zum anschliessenden Mittagessen erscheinen zahlreiche Gäste, darunter viel Prominenz wie die Thurgauer CVP-Regierungspräsidentin Carmen Haag, CVP-Nationalrat Christian Lohr und Jürg Grossen, Präsident der Grünliberalen Partei Schweiz.

Eigentlich wäre es im Murg-Auen-Park im Frühling oder im Sommer schöner als heute, aber das Jubiläum findet nun mal zu diesem Datum statt. Diese Meinung ist da und dort zu hören. Die Gründung der Thurgauer Sektion der Grünliberalen fand vor ziemlich genau 10 Jahren, am 9. Januar 2008 im Eisenwerk Frauenfeld statt. Den Startschuss gaben sieben Leute, heute sind es in den fünf Thurgauer Bezirken über hundert GLP-Mitglieder.

Gleich nach der Gründung zwei Sitze im Grossen Rat

«Wir hatten am Anfang einen guten Schub und errangen gleich zu Beginn zwei Sitze im Grossen Rat. Das hat uns Mut gemacht», sagt Parteipräsident Robert Meyer, der schon bei der Gründung dabei war. Man habe damals alle Kräfte auf die gerade anstehenden Wahlen ausgerichtet, weil die nächsten erst wieder in vier Jahren stattfanden. «Das war für uns eine gute Gelegenheit, die Temperatur zu messen.» Später habe man von Wahl zu Wahl zulegen können, wenn sich die Partei auch zwischendurch, wie etwa vor zwei Jahren, einen Schritt zurück bewegt habe, als sie ihren Nationalratssitz an die FDP verlor. Der Erfolg hänge nicht zuletzt vom Thema ab, das jeweils im Vordergrund stehe, ist der Präsident überzeugt. So habe die Grünliberale Partei drei Jahre nach der Gründung durch die Nuklearkatastrophe in Fukushima mit einem Mal an Bedeutung gewonnen. Anderseits komme etwas das Asylantenproblem anderen Parteien zugute. Um die anvisierten Ziele zu erreichen, sei es aber oft wichtig und notwendig, mit anderen Parteien zusammen zu arbeiten. Nach der Zukunft der Partei gefragt, meint der Präsident: «Laut den neusten Zahlen aus Umfragen ist die Grünliberale Partei der Schweiz auf dem Vormarsch.»

Als Ort zum Feiern ihres Jubiläums hat sich die Partei wohl nicht zufällig den Murg-Auen-Park ausgesucht. Der Frauenfelder Architekt Thomas Hasler zeigt in seinem Kurzreferat die Entwicklung des einstigen Militärgeländes zum heutigen Freizeitpark auf. 1990 musste das Gelände beinahe einem Strassenprojekt weichen.

Aus grünliberaler Sicht ist auch das Kleinwasserkraftwerk von Interesse, das am Eingang des Murg-Auenparks steht. Hundert Haushalte können damit gleichzeitig mit Strom versorgt werden. Mit seiner Besichtigung hat die Jubiläumsfeier um zehn Uhr begonnen.

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