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JUBILÄUM: 50 Jahre gute Noten

An den Bancomaten der TKB wurden im vergangenen Jahr 816 Millionen Franken abgehoben. Die Zahl geht wegen E-Banking und kontaktlosen Bezahlmöglichkeiten zurück. Dabei können die heutigen Geräte mehr als nur Geld ausspucken.
Die TKB betreibt 78 Bancomaten. (Bild: Larissa Flammer)

Die TKB betreibt 78 Bancomaten. (Bild: Larissa Flammer)

Vor 50 Jahren hat die Thurgauer Kantonalbank (TKB) am Hauptsitz in Weinfelden ihren ersten Bancomaten aufgestellt. Erst ein Jahr davor war in London der erste Bancomat weltweit in Betrieb genommen worden und Ende 1967 unternahm die Schweizerische Bankgesellschaft (SBG) in Zürich einen ersten Versuch. Wie «SRF» berichtete, konnten Bankkunden damals mit einer Lochkarte aus Papier und einer persönlichen Geheimzahl 200 Franken aufs Mal beziehen.

«Heute ist die Akzeptanz der Bancomaten gross», sagt Sabrina Dünnenberger, Mediensprecherin bei der TKB. Im vergangenen Jahr wurde 3,1 Millionen Mal Geld an TKB-Automaten abgehoben. 816 Millionen Franken und 116 Millionen Euro wurden dabei bezogen. Doch die Zahl sinkt, weil es dank E-Banking und kontaktlosen Bezahlmöglichkeiten einfacher ist, Transaktionen zu tätigen. Sabrina Dünnenberger sagt aber auch: «Wir beobachten, dass vor allem einige ältere Leute ihr Geld immer noch lieber am Schalter abheben – auch weil sie die persönlichen Kontakte mit unseren Mitarbeitenden schätzen.»

Noch nie eine erfolgreiche gewaltsame Plünderung

Heute stehen an über 50 Standorten 78 TKB-Bancomaten. «Damit sind wir im Kanton breit vertreten», sagt die Mediensprecherin. 2005 hat die TKB in Münchwilen den ersten Automaten eingeführt, an dem auch Einzahlungen getätigt werden können. 2014 gingen die ersten sprechenden Bancomaten in Betrieb. Bei den heutigen modernen Geräten gibt es weitere Zusatzfunktionen: Kunden können unter anderem den Kontostand und die letzten Buchungen abfragen, Kontoüberträge innerhalb ihrer eigenen Konti vornehmen sowie Prepaid-Handys laden.

Sabrina Dünnenberger sagt: «Wir investieren laufend in die Sicherheit der Geräte.» In jüngster Zeit gab es bei der TKB keinen Fall von Skimming – eine Art von Betrug, bei der Kartendaten von Kunden ausspioniert werden. Eine erfolgreiche gewaltsame Plünderung von Bancomaten gab es bei der TKB noch gar nie.

Die Bank stellt fest, dass sehr hohe Beträge nicht mehr häufig bar bezogen werden. Aus Sicherheitsgründen wird den Kunden zur Banküberweisung geraten. Ausserdem sagt die Mediensprecherin: «Wir empfehlen, den PIN immer verdeckt einzugeben und sich beim Geldbezug am Bancomaten nicht von Fremden ablenken zu lassen.»

Larissa Flammer

larissa.flammer@thurgauerzeitung.ch

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