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Jubel, Trubel, Tröpfel

MAMMERN. Vor zehn Jahren starteten Patricia Dähler-Kraus und Esther Schaefer-Meier mit ihrem Unternehmen. Zum Jubiläum des alkoholfreien Schaumweins gab's ein Lied vom Komponisten David Lang mit dem Hackbrettvirtuosen Nicolas Senn.
Margrith Pfister-Kübler
Hackbrettspieler Nicolas Senn begleitet den Männerchor Mammern beim Tröpfel-Lied. (Bild: Reto Martin)

Hackbrettspieler Nicolas Senn begleitet den Männerchor Mammern beim Tröpfel-Lied. (Bild: Reto Martin)

Begeistert tauchten am Samstag gegen 200 Leute in das Jubiläumsfest «zehn Jahre Tröpfel» in der Mehrzweckhalle Mammern ein: Freundschaftlich wurden alle empfangen. Denn für das Zwei-Frauen-Unternehmen ist Gastfreundschaft und jede einzelne Flasche ihrer Tröpfel eine Herzensangelegenheit.

Vor zehn Jahren wagten sich die beiden Gastronomie-Frauen Patricia Dähler und Esther Schaefer auf neues Terrain vor. Und zum zehnten Geburtstag wünschten sich die beiden Unternehmerinnen den bekannten Hackbrettspieler Nicolas Senn.

Feuer und Flamme für eine Idee

Und Senn kam und spielte, und wurde umjubelt. Umjubelt wurden auch die beiden Unternehmerinnen. Und in der festlichen Mehrzweckhalle war alles von heimischer Meisterhand gelenkt, vom Blumenschmuck von Floristin Jacqueline Engel übers Gebäck vom Dorfbäcker Weber bis zum Gesang des Männerchors Mammern. «Es braucht Feuer und Flamme», sagte Nicolas Senn nach begeisterndem Applaus für seine Hackbrettvirtuosität. «Mit allen Sinnen», erklärte er weiter und meinte die Tröpfel-Produktion. Zusammenhänge wurden spürbar.

Gespür für den Markt

Frontfrau Patricia Dähler betonte in ihrer Ansprache: «Es braucht für ein erfolgreiches Ganzes viele Einzelteile.» Sie erzählte, wie sie spürte, dass der Markt auf ein alkoholfreies Schaumweingetränk wartete. Da kam Emil Meier, der Vater von Esther Schaefer-Meier, gerade rechtzeitig, der zu viele Trauben hatte und Obst dazu. Esther Schaefer-Meier, damals noch Wirtin im «Adler», und Patricia Dähler, Wirtin im «Klingenzellerhof», spannten zusammen.

«Truube und Öpfel, das git Tröpfel», sagte Esther Schaefer-Meier, zuständig für die Logistik und Finanzen. Sie hatte den eingängigen Namen gefunden. «Ich bin diejenige im Hintergrund, eben die andere, nicht zu verwechseln mit meiner Zwillingsschwester Ingrid», präzisierte Schaefer. Am Produkt beteiligt sind auch Trauben-, Äpfel- und Beerenlieferanten sowie die Steckborner Weinbauern Brigitte und Othmar Lampert mit einem alten Abfüllautomaten für Champagner. Was mit 900 Flaschen begann, steigerte sich inzwischen auf über 35 000 Flaschen, mit aktuell 350 Wiederverkaufsstellen. «Hier wird mit Engagement gearbeitet», sagte eine strahlende Esther Schaefer, voll der soliden Arbeitshaltung verpflichtet.

Nur nicht locker lassen

«Ich bin mächtig stolz auf Euch. Nöd lugg loh gwünnt», sagte Gemeindepräsident Hansjörg Lang. Glückwünsche gab's auch von Petra Rohner, Gründerin der Stiftung Swiss Women Network (Swonet). Man spüre das Herzblut, das Gespür für den Markt. Dieter Bachmann, Inhaber der Gottlieber Spezialitäten AG, lobte die Wortschöpfung «Tröpfel» und versicherte: «Man erreicht ein Ziel, wenn man mit dem Herzen dran ist. Der Rest kommt automatisch.»

Zum weiteren beflügelnden Höhepunkt des Jubiläumsabends geriet die Uraufführung des Tröpfel-Liedes, komponiert und getextet von David Lang, mit Hackbrettbegleitung durch Nicolas Senn. Die Halle bebte vor Begeisterung.

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