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Jetzt bitten die Kleinsten zum Tanz

In der Ballett- und Gymnastikschule Frauenfeld herrscht zurzeit ein regelrechter Ansturm auf das «Nursery Ballett». Diese Kurse richten sich speziell an Dreijährige, welche sich das erste Mal im klassischen Ballett versuchen möchten.
Viola Stäheli
Tanzunterricht für Dreijährige: Ballettstunde in Frauenfeld an der Ballett- und Gymnastikschule. (Bild: Andrea Stalder)

Tanzunterricht für Dreijährige: Ballettstunde in Frauenfeld an der Ballett- und Gymnastikschule. (Bild: Andrea Stalder)

FRAUENFELD. Die bunte Kinderschar hüpft voller Vorfreude im Tanzsaal umher. Bald beginnt für die Dreijährigen die Ballettstunde. Die Kinder sind besonders aufgeregt, immerhin dürfen heute die Eltern die Tanzstunde als Zuschauer mitverfolgen. «Die Kinder kommen normalerweise alleine in den Kurs», sagt Michaela Mastroianni Engel, die Leiterin der Ballett-und Gymnastikschule in Frauenfeld. Die Aufmerksamkeit der Dreijährigen sei dann mehr beim Tanzen und weniger bei ihren Eltern.

Ein Kurs des «Nursery Balletts» dauert insgesamt 45 Minuten. In der ersten Viertelstunde dürfen die Kinder ankommen: So steht als erstes Hüpfen oder auch spielerisches freies Tanzen auf dem Programm.

30 Minuten Aufmerksamkeit

Erst dann gehen die Kinder an die Ballettstange und üben erste Tanzfiguren, wie etwa ein Plié oder Passé. «Nach dreissig Minuten ist dann aber die Aufmerksamkeit nicht mehr beim Tanzen», sagt Mastroianni Engel und lacht. In der letzten Viertelstunde dürfen die Kinder als Ausklang noch ein Spiel spielen oder auch ein Abschlusslied singen.

Die Tanzlehrerinnen müssen ihre Lektionen mit den Dreijährigen sehr flexibel gestalten. So kommt es schon ab und zu vor, dass sich die Kinder keine halbe Stunde konzentrieren können. In solchen Situationen ist Fingerspitzengefühl gefragt, meist hilft aber schon eine kurze Verschnaufpause.

Eine weitere Klasse in Planung

Die Tanzstunden für Dreijährige bietet die Ballett-und Gymnastikschule Frauenfeld schon rund 15 Jahre an. Zurzeit ist das «Nursery Ballett» aber besonders gefragt. Insgesamt werden 20 Kinder in zwei Klassen unterrichtet, von denen eine am Dienstag und die andere am Freitag stattfindet. In Planung ist nun bereits ein dritter Kurs, für den sich schon sechs Kinder angemeldet haben. «Die Klassen sind bisher reine Mädchenklassen, Buben sind herzlich willkommen», sagt Mastroianni Engel. Die Mädchen kommen dabei selten alleine, meist bringen sie gleich die eine oder andere Freundin mit. Maximal zehn Kinder dürfen einen Kurs besuchen, manchmal gibt es aber Ausnahmen. «Wenn ein Mädchen seine Freundin mitbringt, möchten diese auch zusammen in die gleiche Tanzstunde.»

Im «Nursery Ballett» steht der Spass im Vordergrund. Die Kleinen werden nicht auf eine Karriere als Primaballerina getrimmt, sondern sollen lediglich das klassische Ballett kennenlernen. «Ungefähr die Hälfte bleibt im Ballett, wenn sie älter werden», sagt Mastroianni Engel. Der Rest entscheidet sich für eine andere Tanzsparte oder ein anderes Hobby.

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