Jeder will ein Thurgauer sein – ­Passbüro läuft auf Hochtouren

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Sonderschau Es kristallisiert sich schnell heraus: Eine der Attraktionen in der ­Sonderschau des Gastkantons Thurgau ist der Stand mit dem Fotografen. Schon am ersten Olma-Morgen bildet sich eine Schlange. Hier erhält jeder ein kleines Büchlein mit dem eigenen Foto. Der «Thurgauer Pass» ist nicht nur Bhaltis, sondern auch eine Einladung – er lädt ein, den Thurgau zu besuchen.

Die Sonderschau ist grosszügig gestaltet, übersichtlich, ein Ruhepol im manchmal hastigen Messealltag. Auf dem Dorfplatz verweilen viele Besucher auf mit Sitzkissen ausgestatteten Ha­rassen. Sie schauen Monika Knill zu. Die Regierungsrätin nimmt sie mit auf eine Velotour durch den Kanton. Einige Sehenswürdigkeiten wurden für die Olma ­nachempfunden – als visuelle Leckerli sozu­sagen. Beispielsweise der Bodensee. Am Hafen «Berlingen» können kleine Besucher Kapitän spielen und Motor­bote übers Wasser steuern. Auch das kristallisiert sich als Attraktion heraus.

Der Thurgau findet nicht zuletzt als Innovations- und Werkplatz seinen ­Niederschlag; präsentiert in den Fenstern eines Thurbo-Zuges. Mit dem Versprechen «Genuss im Thurgau» lockt in einer anderen Ecke vielerlei Schmackhaftes: Von Käse über Öpfelringli bis Wein. Auf Extravagantes wird verzichtet. Der Thurgau will nicht sein, was er nicht ist. Deshalb zeigt er, wofür er geschätzt wird: Für ­bodenständige Qualität. (seb.)