Je mehr Engerlinge, desto wirksamer ist ihre Behandlung

Auf gefährdeten Parzellen, wo in den vergangenen Jahren immer wieder hohe Engerlingpopulationen beobachtet werden konnten, ist der Einsatz des Beauveria-Pilzes zu empfehlen.

Drucken
Hermann Brenner Pflanzenschutz BBZ Arenenberg (Bild: DONATO CASPARI (caspfoto.ch))

Hermann Brenner Pflanzenschutz BBZ Arenenberg (Bild: DONATO CASPARI (caspfoto.ch))

Auf gefährdeten Parzellen, wo in den vergangenen Jahren immer wieder hohe Engerlingpopulationen beobachtet werden konnten, ist der Einsatz des Beauveria-Pilzes zu empfehlen. Gerstenkörner werden mit diesem Pilz geimpft und im April des Hauptschadenjahres mit einer Spezialsämaschine in den Boden eingedrillt. Je höher die Engerlingsdichte ist, desto besser und schneller kann sich der Pilz aufbauen. Deshalb macht dieses nicht ganz günstige Verfahren in Spezialkulturen erst ab 8 bis 10 Engerlingen pro Quadratmeter und auf Wiesen ab 20 Engerlingen pro Quadratmeter Sinn.