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Jann Etter ist gestorben

Frauenfeld In seinem 81. Altersjahr ist Jann Etter gestorben. Unter seinem Namen in der ­Todesanzeige der Familie steht schlicht und einfach «Redaktor». Das will so recht zur gelebten ­Bescheidenheit von Jann Etter passen. Denn Etter war viel mehr: Er war in den 1970er-Jahren der Chefredaktor der «Thurgauer Zeitung» in Frauenfeld. Mit seinen brillanten Kommentaren und Leitartikeln setzte er der Zeitung einen unverwechselbaren Stempel auf. Und er holte Schreib­talente an Bord, zum Beispiel den heutigen Regierungsrat Jakob Stark, der unter Etter ein Praktikum absolvierte.

Etter stammte aus einer po­litisierenden Familie, sein Vater war Glarner Regierungsrat ge­wesen. Er selber schloss sich im Kanton Thurgau der SVP an. Wenn neben dem aufreibenden Job überhaupt noch freie Zeit blieb, widmete sich Jann Etter mit Begeisterung der Philatelie. Auch sass er in der ostschweizerischen Radio- und Fernsehprogrammkommission, wo er sich, als Glarner, vor allem auch für seinen Heimatkanton stark machte. Nach seinem Ausscheiden bei der «Thurgauer Zeitung» ging Etter zum Dachverband der Versicherungen. Das Schreiben für Zeitungen hat er aber zeitlebens nie aufgegeben. (es.)

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