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JAHRESVERSAMMLUNG: VCS möchte Cargo Räder anbieten

Die Unterstützung der Volksabstimmung für die Veloförderung ist ein Schwerpunkt im Jahresprogramm der VCS-Sektion Thurgau.

Die Finanzen der VCS-Sektion Thurgau sind im Lot, die Rechnung schliesst bei einem Aufwand von 56956 Franken mit einem Gewinn von 2891 Franken ab. Die Vorstandsmitglieder, Peter Wildberger, Brigitte Ladner und Vera Zahner, sowie die Rechnungsrevisoren Clemenz Somm und Joe Brägger wurden an der Jahresversammlung einstimmig bestätigt. Nach 34 Jahren wurden die Statuten angepasst.

Ein wichtiger Punkt des Jahresprogramms ist die Mitarbeit an der Kampagne für die Velo- Initiative. Die eidgenössischen Räte lehnten die Initiative ab und sprachen sich für den Gegenvorschlag des Bundesrates aus. In diesem Herbst oder im Frühjahr 2018 sollte die Veloförderung zur eidgenössischen Volksabstimmung kommen.

Mit Transportvelos den Verkehr entlasten

Lastenvelos gehören in Dänemark und in Niederlande zum Alltag. Auch in der Schweiz sind Cargo E-Bikes im Kommen. Der VCS möchte Cargo Räder in verschiedenen Städten im Thurgau anbieten. Lastenräder mit eingebauter Transportladefläche können das Auto auf vielen Wegen ergänzen oder ersetzen.

Die «mobil sein & bleiben» Kurse werden in 22 Kantonen angeboten. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern gibt der VCS an sechs Standorten im Thurgau den Teilnehmenden praktische Tipps zur Nutzung der Billettautomaten, eine Übersicht über die Angebote des öffentlichen Verkehrs, wie zum Beispiel das Bodenseeticket und informiert über Neuerungen im Strassenverkehr. Schweizweit zeigt der Mitgliedertrend des grössten Verkehrsverbandes nach unten, wie die Vertreterin des Zentralvorstandes Anita Portmann berichtete. Erfreulicherweise sind die Zahlen im Thurgau mit 2628 stabil.

Wende noch nicht in Sicht

Nach den Verbandsgeschäften informierte Kurt Egli, Raumplaner ETH und Projektleiter der Auto-Umweltliste VCS, zum Thema «Elektromobilität – ein Klimaretter?» Der Referent beleuchtete die positiven und negativen Umweltwirkungen der Elektroantriebe. Die Batterien werden mit hohem CO2-Aufwand im Ausland hergestellt. Voraussetzung für eine umweltschonende Elektromobilität wäre aber 100 Prozent der gesamten Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen. Wie ist das mit der Klimawirkung, bringt die Elektromobilität die Lösung? Eine schlüssige Antwort fehlt. Festgestellt wurde, dass der CO2-Ausstoss reduziert werden muss. Egli empfiehlt beim Autokauf die optimale der maximalen Grösse vorziehen, kein Zweitauto zu kaufen, Kurzstrecken zu meiden und kraftstoffsparend zu fahren.

Christine Luley

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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