Itaslen erhält eine Bushaltestelle

Die Anpassungen des Busfahrplans 2016 für die Strecke Wil–Bichelsee sind nun öffentlich. Der Entwurf wurde von einigen Personen kritisiert. Jetzt sind Lösungen gefunden worden, mit denen sich Bichelsee-Balterswil anfreunden kann.

Ives Bruggmann
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Beat Weibel Gemeindepräsident Bichelsee-Balterswil (Bild: Olaf Kühne)

Beat Weibel Gemeindepräsident Bichelsee-Balterswil (Bild: Olaf Kühne)

BICHELSEE. Der Bus fährt noch, und zwar überallhin. Auch nach Itaslen und Ifwil. Das ist die wichtigste Erkenntnis für die Gemeinde Bichelsee-Balterswil nach den Fahrplanänderungen per 13. Dezember dieses Jahres. Zuerst sah es nämlich nach gröberen Einschnitten in die Busfahrpläne aus.

Gegen Entwurf gewehrt

Der Entwurf des Kantons ist weder im Gemeinderat noch bei der Bevölkerung auf grosse Begeisterung gestossen. Und so haben sich einige Personen direkt an den Kanton gewandt, um zu intervenieren. Mit Erfolg. Einige Begehren können wie gewünscht umgesetzt werden. Andere sind aufgrund der neuen Fahrplanzeiten der Züge nicht realisierbar. Gemeindepräsident Beat Weibel äussert sich zurückhaltend zu den neuen Lösungen der Busverbindungen. «Am liebsten hätten wir natürlich alles so gelassen, wie es war», sagt Weibel. Aber das sei halt schlicht nicht möglich gewesen, weil man zu sehr fremdbestimmt ist in den Fahrplänen und Kursen. «Dennoch haben wir in Anbetracht dessen, dass einfach Änderungen bestimmt werden, noch die bestmögliche Variante erwirkt», sagt der Gemeindepräsident.

Itaslen bleibt

Und so wird der Fahrplan 2016 sein: Itaslen wird weiterhin bedient, und zwar dank der Verlängerung der Linie Turbenthal–Bichelsee. Es wird eine neue Haltestelle eingerichtet. «Das wird nichts Grosses. Es werden ein Schild sowie Markierungen angebracht, damit sie erkennbar ist», sagt Weibel. Die Passagiere können mit einem kurzen Fussweg zur Haltestelle beim Volg wechseln und dort auf die Busse nach Eschlikon und Wil umsteigen. Auf gewisse Forderungen aus der Bevölkerung konnte bei der Fahrplanänderung nicht eingegangen werden. Beispielsweise kann der Bus in Wil nicht früher abfahren, weil er äusserst knapp dort eintrifft. Auch auf eine Linienführung via Wallenwil über die Stationsstrasse und mit Halt bei der Personenunterführung wurde verzichtet. Dies, weil diese Linienführung vor ein paar Jahren von der Bevölkerung und der Gemeinde bereits als zu gefährlich eingestuft wurde.

Ifwil und Wallenwil werden ebenfalls weiter bedient. Der auf den veränderten Fahrplan der S-Bahn abgestimmte Busfahrplan hat sehr knappe Wendezeiten. Demnach kann je nach Kurspaar, das in Bichelsee wendet, der Umweg über Ifwil oder Wallenwil gefahren werden. Der Bus fährt dann insgesamt je viermal pro Tag in beide Richtungen. Von Wallenwil nach Wil sind es fünfmal.