Island-Match zum Ablöschen

Die Feuerwehr Region Diessenhofen löscht den brennenden Werkhof in Basadingen. So will es das Szenario der diesjährigen Schlussübung.

Stephan Keller
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Mit ordentlich Kunstblut ist dieses Unfallopfer präpariert worden. (Bild: pd)

Mit ordentlich Kunstblut ist dieses Unfallopfer präpariert worden. (Bild: pd)

BASADINGEN. Am vergangenen Freitag fand in Basadingen die jährliche Hauptübung der Feuerwehr Region Diessenhofen statt. Die Übung stellt für die Feuerwehrleute den Höhepunkt des Jahres dar. Sie können an dem Abend der Bevölkerung ihre Leistungsfähigkeit, aber auch jene des modernen Feuerwehrmaterials realitätsnah demonstrieren.

Passanten erstarren

Entsprechend haben die Übungsleiter auch eine realistische und actionreiche Übung vorbereitet. Das Szenario sah einen Brand im Werkhof von Basadingen mit zusätzlichem Autounfall als Folgeereignis vor. Durch den Einsatz einer Rauchmaschine, von Kunstblut, eines Abbruchautos und des Traktors der Gemeinde konnte eine eindrückliche Szenerie aufgebaut werden, die so manchen Passanten im ersten Moment erstarren liess. Um Fehlalarmen vorzubeugen wurde die Kantonale Notrufzentrale vorgängig natürlich informiert.

Punktuelle Verbesserungen

Mit dem Ablauf der Übung und der Arbeit der Mannschaft zeigte sich Übungsleiter Andi Wenger grösstenteils zufrieden. Selbstverständlich gibt es aber immer auch Punkte, die zu verbessern sind und dadurch ins nächstjährige Übungsprogramm einfliessen. Nach der Übung trafen sich alle Beteiligten und die Gäste im Feuerwehrdepot zum traditionellen Imbiss, wo Kommandant Urs Knoll kurz auf das vergangene Feuerwehrjahr zurückblickte.

Viel Lob und Dank

Knoll verdankte die beiden Einsatzleiter und die beiden ehemaligen Feuerwehrkommandanten Daniel Frey und Urs Wenger, da sie ihre Karriere bei der Feuerwehr Ende Jahr beenden werden.

Vizestadtammann Markus Birk, als Präsident der Feuerwehrkommission und der Delegiertenversammlung, bedankte sich ausdrücklich bei allen Feuerwehrleuten für die grosse geleistete Arbeit an den zahlreichen Übungen und Einsätzen.

Dann ging's zum Dessert und Übungsteilnehmer und Gäste sahen sich das Fussballspiel Schweiz gegen Island noch zu Ende an – was sich ja nicht unbedingt gelohnt hat, wie wir heute wissen; der Endstand lautet 4 : 4.