Investitionen in Anlagen und eine hängige Beschwerde

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Frauenfeld Die Primarschule rechnet 2018 mit Investitionen in der Höhe von rund 3,52 Millionen Franken. Nicht ganz die Hälfte davon fliesst in die Beschaffung von Informatikgerätschaften, die erneuert werden müssen. Zudem steht der zweite Teil des Projektierungskredits für die Schulanlage Schollenholz an, zu welchem das Stimmvolk vor rund einem Jahr Ja gesagt hatte. Ebenso rechnet die Behörde nächstes Jahr mit Ausgaben für die zweite Tranche des Kindergarten-Ersatzbaus Brotegg. Der Baukredit soll dann voraussichtlich im Juni 2018 vors Stimmvolk gelangen.

Noch höher als bei der Primarschule fallen die geplanten Investitionen bei der Sekundarschule aus. Diese liegen bei 17,48 Millionen Franken. Mit 17 Millionen besteht der Hauptposten aus der zweiten Sanierungsetappe der Schulanlage Auen. Im August erfolgte der Spatenstich, im Januar sollen die Schüler in den provisorischen Container-Pavillon umziehen. Aktuell beschäftigt sich jedoch das kantonale Verwaltungsgericht mit einer Beschwerde gegen die Arbeitsvergabe des Baumeisters, wie Leiter Betrieb Markus Herzog sagt. Je nach Entscheid könne sich der Zeitplan für die Sanierung – vor allem derjenige für die Turnhalle – verzögern.

Nebenbei plant die Behörde, das Hauswarthaus an der Thurstrasse für 800000 Franken zu sanieren. Die Abstimmung dafür findet zeitgleich mit derjenigen der beiden Budgets Ende November statt. (sko)